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Intersolar 2009

München auf der Intersolar 2009 gesucht

In der bayerischen Hauptstadt präsentieren sich auf der Fachmesse "Intersolar 2009" mehr internationale Aussteller denn je. Die Suche nach Unternehmen aus der Region München gleicht indes der nach der Stecknadel im Heuhaufen.

Die Fachmesse „Intersolar 2009“ begann am 27. Mai mit neuen Rekordmeldungen: Über 1400 Aussteller füllen insgesamt 100.000 Quadratmeter Messefläche. Mehr als jeder zweite Aussteller stammt aus dem Ausland, China führt die internationale Delegation mit über 200 Ausstellern an.

Die Messe für Photovoltaik und Solarthemie ist global wie nie zuvor. Dabei gerät beinahe in Vergessenheit, dass sie in München stattfindet. Branchenakteure der Stadtregion sind über das gesamte Gelände verstreut. Die Anordnung der Stände folgt dem Aufbau einer Photovoltaikanlage aus Zellen und Modulen, elektronischen Bauteilen und Montagesystemen. Weitere Messebereiche konzentrieren Fertigungstechnik und Dienstleistungen.

Computer an Infoständen erlauben lediglich die Unternehmensabfrage nach Nationen. Der 512 Seiten starke Messekatalog listet die Aussteller gleich zweimal auf: In alphabetischer Reihenfolge und geordnet nach Produkten. Aber nicht nach Ländern oder gar Stadtregionen.

Vom westlichen Eingang muss sich bis zur östlichsten Ausstellungshalle vorarbeiten, wer geographische Ordnung im Solartechnik-Geschehen erleben will. Dort präsentiert sich Baden-Württemberg auf einem eigenen Stand, daneben die "Green City" Freiburg, die bis 2007 noch Messestandort der "Intersolar" war. Das sonnenverwöhnte Spanien erkennt der Messebesucher leicht an den rot-gelb-rot gehaltenen Ständen.

Am Stand der "Bayern Innovativ GmbH" ist der Besucher der Region München besonders nah. Die Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer des Freistaats präsentiert sich auf 120 Quadratmetern – die Fläche eines größeren Reihenhauses muss für ganz Bayern genügen. An diesem Stand ist definitiv am Standort München angekommen, wer das „Münchner Kindl“ auf dem Logo des städtischen Bauzentrums erkennt.

Nur wer mit Vorwissen anreist, kann die Leistungsfähigkeit der Region München im Solarmarkt erleben. Zu den herausragenden Akteuren mit eigenen Ständen zählen Donauer Solartechnik mit Sitz in Gilching, Phoenix Solar aus Sulzemoos sowie Gehrlicher mit Verwaltungssitz in Dornach. Für alle anderen Besucher bleibt die Weißwurst oder das Stück Leberkäse aus dem Messerestaurant „Monaco“ einer der wenigen verlässlichen Hinweise, auf einer Messe in München gelandet zu sein.

(Wolfgang Müller)


 


 

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