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Bettensteuer

Keine Bettensteuer in München - was sagen Sie dazu?

Christine Sevdas, Inhaberin des Hotel Monaco, verrät business-on.de, was sie von der nicht genehmigten Bettensteuer hält.

»Für uns als kleines Hotel wäre die Bettensteuer eine Katastrophe. Durch die Mehrwertsteuersenkung konnten wie in unser Haus investieren und uns gegen die großen Ketten, die in München auf dem Vormarsch sind, hervorheben. Die Bettensteuer hätte diese Senkung nicht nur aufgehoben, sondern uns noch mehr getroffen. Unsere Doppelzimmer kosten zwischen 40 und 60 Euro, ein Aufschlag von fünf Euro pro Nacht muss entweder der Gast oder das Hotel zahlen. Viele Gäste suchen sich ihr Hotel aber nach dem Motto »Geiz ist geil« aus. Vor allem Geschäftsreisende, die nur ein, zwei Nächte bleiben, verstehen nicht, warum sie eine »Kulturabgabe«, wie die Bettensteuer eigentlich heißt, zahlen sollen. Den Gästen, die 300 Euro für ihr Zimmer zahlen, ist das natürlich egal. Aber für kleine Hotels mit günstigen Zimmern wäre das eine Katastrophe. Ich habe Mitleid mit den Kölnern, wo die Bettensteuer eingeführt wurde«, sagt Christine Sevdas, Inhaberin des Hotel Monaco.

(Kathrin Hollmer)


 


 

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