Sie sind hier: Startseite München Aktuell News
Weitere Artikel
Spam-Raten

München in der Top 10 Liste - mit einer Spam-Rate von mehr als 90,5 Prozent

Der allgemeine Dienstleistungssektor gehört zu den Branchen in Deutschland, die am meisten von Spam betroffen sind, gefolgt von der Marketing- und Medien-Branche. Auf den weiteren Plätzen folgen der Großhandel, IT sowie Freizeit & Tourismus.

Das verhältnismäßig geringste Spam-Aufkommen findet sich bei Firmen aus den Bereichen Gesundheit, Mineral- und Brennstoffe, Chemie & Pharma, Verwaltung und dem Baugewerbe.

Globale Analyse:

  • Die Gegenden mit den höchsten Spam-Raten sind in der Regel auch diejenigen mit der höchsten Dichte an kleinen und mittleren Unternehmen. Umgekehrt sind in den am wenigsten von Spam betroffenen Orten einige der größten Firmen zu Hause.
  • Der weltweite Spam-Anteil beträgt 86,4 Prozent im September 2009. Allerdings erhalten deutsche Unternehmen davon einen mehr als redlichen Anteil: Hier erreicht das Spam-Level bis zu 94,3 Prozent.
  • Spammer bevorzugen bestimmte Berufssparten. Die Sektoren Maschinenbau und Erziehung sind mit mehr als 93 Prozent weltweit die beliebtesten Ziele.
  • Zwischen vier und sechs Millionen Computer weltweit sind von Cyberkriminellen kompromittiert worden, ohne dass die Nutzer davon wissen. Diese Rechner bilden jetzt Roboternetzwerke, so genannte Botnets, die von den Spammern kontrolliert werden. Damit werden mehr als 87 Prozent aller unverlangt verschickten E-Mails verbreitet, was rund 151 Milliarden Mails pro Tag entspricht.

Top-Tipps zur Bekämpfung von Spam

• Schützen Sie Ihre E-Mail-AdresseVerwenden und hinterlassen Sie Ihre Haupt-E-Mail-Adresse im Internet nicht für sämtliche Aktivitäten. Es besteht die Gefahr, dass sie von Spammern ausgelesen wird. Bedenken Sie daher genau, für welche Zwecke Sie Ihre Adresse verwenden.

• Achten Sie auf Checkboxen
Wenn Sie online einkaufen oder sich für einen Dienst registrieren, entfernen Sie den Haken bei Optionen, die eine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte ermöglichen. Denn Sie wissen nie, bei wem Ihre Adresse letztendlich landet.

• Benutzen Sie niemals Antwort-, Austragungs- oder Weiterleitungsoptionen.
Durch derartige Optionen bekommen Spam-Versender wichtige Informationen über gültige beziehungsweise genutzte E-Mail-Adressen. Dies führt nur zu noch mehr Spam.

• Verwenden Sie einen ungewöhnlichen NamenE-Mail-Adressen mit Ziffern sind weniger anfällig für Spam. Versender von Spam-Nachrichten nutzen oft Verzeichnisse mit häufigen Namen, um E-Mail-Adressen zu „erraten“, z.B. [email protected], [email protected] usw.

• Klicken Sie nicht auf Links in Spam-NachrichtenLink-Adressen in Spam-Mails sind häufig „verschleiert“ und dienen Spammern letztlich nur der Bestätigung Ihrer Existenz. Gleiches gilt für Abmelde-Links am Ende einer Nachricht.

• Vermeiden Sie das Herunterladen von Bildelementen in E-Mails. Durch das Anzeigen von Grafiken und Bildern erfährt der Versender, ob eine E-Mail Sie erreicht hat. Dazu genügt bereits das einfache Anzeigen der E-Mail im Vorschaufenster Ihres E-Mail-Programms. Um das zu verhindern, können Sie sich E-Mails im reinen Textformat darstellen lassen oder in den Einstellungen das automatische Herunterladen von Bildelementen deaktivieren.

• Nutzen Sie einen Spam-FilterAm besten lassen Sie E-Mails gar nicht erst an Ihren Posteingang herankommen. Spam-Filter der Internetprovider oder Anti-Spam-Dienste helfen dabei, ungewünschte Nachrichten vorab auszusortieren.

Quelle: MessageLabs Intelligence Special Report 9/2009

(Redaktion)


 


 

Spammer
Unternehmen
Anteil
email
Spamschutz
E-Mails
Anti-Spam-Dienste

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Spammer" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: