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Zoll München

Durchsuchung wegen Verdachts auf Schwarzarbeit

Wegen Verdachts auf Schwarzarbeit haben die Staatsanwaltschaft und der Zoll München 19 Geschäftsräume in Ober- und Niederbayern durchsucht.

Es bestehe der Verdacht, dass Firmen aus Osteuropa seit mehr als vier Jahren Landsleute als Scheinselbstständige für Wärmedämmarbeiten in Deutschland beschäftigt haben, ohne für sie Sozialabgaben zu zahlen, teilte das Hauptzollamt am Donnerstag mit. Die Höhe der hinterzogenen Sozialabgaben schätzten die Ermittler auf mehrere Hunderttausend Euro. Die Bauarbeiter hatten zudem keine Arbeitsgenehmigung.

Angaben des Zolls zufolge wurde bei der Durchsuchung am Mittwoch in München und den Landkreisen Mühldorf, Passau und Ingolstadt umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Gegen elf Mitarbeiter der Firmen, die die Arbeiter beschäftigt haben sollen, wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ihnen drohen Geld- oder Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren. Rund 100 Ermittler waren bei der Aktion im Einsatz.

Gegen die 31 Arbeitnehmer, die einem Sprecher zufolge alle aus Bulgarien stammen, waren bereits zuvor Bußgeldverfahren eingeleitet worden, weil sie keine Arbeitserlaubnis hatten.

(dapd-bay Anna Ringle-Brändli)


 


 

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