Sie sind hier: Startseite München Lifestyle
Weitere Artikel
Um die Wurst

Münchner Oberlandesgericht verhandelt über den Kunstwert von Pommes

Es geht um Pommes, und dabei zugleich um die sprichwörtliche Wurst. So oder so, es sind 20 Jahre alte Lebensmittel, die nun darauf warten, per richtlerlichem Spruch in den "Kunststatus" erhoben zu werden oder eben auch nicht.

Das Münchner Oberlandesgericht (OLG) verhandelt am Donnerstag über den Kunstwert von 20 Jahre alten Pommes frites. Hintergrund ist die Klage eines Künstlers, der von seiner früheren Münchner Galerie zwei echten Pommes frites wiederhaben wollte, die Anfang der 1990er Jahre als Vorlage für ein Kreuz aus goldenen Pommes gedient hatten, wie das OLG mitteilte. Da die Originalpommes aber nicht mehr auffindbar seien, fordere der Künstler nun einen Gegenwert von 2.000 Euro von der Galerie.

Der Mann sei der Auffassung, es handle sich nicht nur bei der Goldskulptur namens "Pommes dOr" um Kunst, sondern auch bei der Pommesvorlage, aus der die Negativform für den Guss der Goldstäbchen gefertigt wurde, sagte ein Gerichtssprecher. Das Münchner Landgericht hatte die Klage im Mai vergangenen Jahres abgewiesen.

(dapd-bay)


 


 

Pommes
Münchner Landgericht
Klage
Künstler
Schadenersatz
Gegenwert

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Pommes" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: