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Bayerische Staatsoper

Münchner Opernfestspiele beginnen am Wochenende

Die Bayerische Staatsoper lädt am Samstag (25. Juni) zur 10. Festspiel-Nacht in die Münchner "Fünf Höfe". Das Kunst-Ereignis in der noblen Einkaufsmeile in der Münchner Innenstadt eröffnet traditionell die Münchner Opernfestspiele.

Jedes Jahr lockt das Spektakel rund 15.000 Menschen an. Staatsopernintendant Nikolaus Bachler führt durch das abwechslungsreiche Kulturprogramm mit Darbietungen aus Oper, Konzert, Tanz, Lied und Literatur. Der Eintritt ist kostenlos.

Die Bandbreite der künstlerischen Angebote reicht von der Barockzeit bis zur Gegenwart. Mit dabei sind das Bayerische Staatsorchester unter Generalmusikdirektor Kent Nagano in verschiedenen Besetzungen, sowie das Opernstudio, der Kinderchor und das Jugendorchester Attacca der Staatsoper. Stars des Hauses wie die japanische Sopranistin Eri Nakamura und der US-Tenor Kevin Conners präsentieren Lieder und Arien aus dem Repertoire. Außerdem liest Ioan Holender, der frühere Intendant der Wiener Staatsoper, aus seinen Memoiren.

Monumentale Messiaen-Oper als Höhepunkt

Das eigentliche Programm der Festspiele beginnt am Dienstag mit einer Uraufführung im futuristischen Pavillon 21 auf dem Marstallplatz. Dafür hat der tschechische Komponist Miroslav Srnka mit "Make no noise" seine erste abendfüllende Oper komponiert. Gesellschaftlicher Höhepunkt der diesjährigen Opernfestspiele ist die Premiere der Neuinszenierung der monumentalen Oper "St. Francois d'Assise" von Olivier Messiaen am 1. Juli unter Kent Nagano, dem Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Die Inszenierung des Wiener Aktionskünstlers Hermann Nitsch, der auch für Bühne und Kostüme verantwortlich zeichnet, wird mit Spannung erwartet.

Die zweite Festspielpremiere findet am 21. Juli im Münchner Prinzregententheater statt und bietet eine Neuinszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts "Mitridate - rè di Ponto". Regie führt der junge Theaterregisseur David Bösch, die musikalische Leitung liegt in den Händen des Barockmusik-Spezialisten Ivor Bolton. Bis zum 31. Juli stehen im Rahmen der Festspiele weitere 13 Opern und vier Ballette aus dem Repertoire der Staatsoper in hochkarätigen Besetzungen auf dem Spielplan. Zu den herausragenden Solisten des traditionsreichen Festivals zählen die Startenöre Jonas Kaufmann und Ben Heppner sowie die namhaften Sopranistinnen Edita Gruberova, Christine Schäfer, Patricia Petibon und Nina Stemme.

Gottschalk moderiert "Oper für alle"

Zum 85. Geburtstag des Komponisten Hans Werner Henze gibt es zudem eine Reihe von Kammerkonzerten mit Solisten des Bayerischen Staatsorchesters und dessen Orchesterakademie. Das Open Air-Programm "Oper für alle" bietet eine Live-Übertragung von Ludwig van Beethovens "Fidelio" auf dem Max-Joseph-Platz (8. Juli). Moderiert wird die Veranstaltung von Thomas Gottschalk. Der futuristische Pavillon 21 auf dem Marstallplatz bietet Raum für experimentelle Musiktheaterprojekte wie die "Fideliopiraten", die aus Bild- und Tonmaterial der "Fidelio"-Übertragung ihre eigene Version der Oper herstellen.

(dapd/ Georg Etscheit)


 


 

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