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Münchner Opernfestspiele

TV-Moderator Gottschalk führt erstmals durch "Oper für alle"

TV-Moderator Thomas Gottschalk hat sich bei seinem Auftritt bei den Münchner Opernfestspielen am Freitagabend als konservativer Opernfan zu erkennen gegeben.

Er gehöre "eher zu den schlichteren Gemütern", die sich vor allem für die Musik begeisterten und die Inszenierung nur "mit Interesse zur Kenntnis" nähmen, sagte Gottschalk zu Beginn seiner Moderation von Ludwig van Beethovens "Fidelio" bei einer Open-Air-Vorführung vor dem Münchner Nationaltheater. Gezeigt wurde die umstrittene Inszenierung des katalanischen Regie-"Berserkers" Calixto Bieito vom vergangenen Dezember. Am Samstag dirigiert Kent Nagano, Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, im Rahmen des zweiten "Oper-für-alle"-Abends ein Live-Konzert mit Werken von Modest Mussorgsky, Richard Strauss und Richard Wagner.

In legerem Outfit - Gottschalk trug ein schwarzes Sakko, eine schwarze Knitterhose und ein weißes Designer-T-Shirt - kalauerte sich der TV-Star und langjährige Moderator der ZDF-Show "Wetten, dass..?" durch die Opernaufführung mit Startenor Jonas Kaufmann in der Rolle des Florestan. In Anspielung auf sein fortgeschrittenes Alter und sein Image als "Berufs-Jugendlicher" deutete er den Staatsopern-Slogan "Oper für alle" selbstironisch in "Opa für alle" um, was vom Publikum mit Gelächter quittiert wurde.

Mehr als 9.000 Opernfans hatten sich bei sommerlichem Wetter zu der Live-Übertragung des "Fidelio" aus dem Nationaltheater auf eine Großleinwand auf dem Max-Joseph-Platz im Münchner Stadtzentrum eingefunden.

(dapd-bay)


 


 

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