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Schweinegrippe (H1N1 Virus)

Münchner Uniklinik beginnt Impfstoff-Test gegen Schweinegrippe

Am Münchner Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) hat am Montag der deutschlandweite Test eines Impfstoffes gegen die Schweinegrippe begonnen. Wie ein Sprecher sagte, nehmen in ganz Deutschland 1200 Erwachsene und 2000 Kinder teil.

In München werden 300 bis 400 Männer und Frauen geimpft. Die Studie wird von München aus koordiniert, die Uniklinik Mainz untersucht die Verträglichkeit des Impfstoffs bei Kindern.

Wie der Sprecher der Münchner Klinik sagte, hatten sich für die Teilnahme an der Studie ausreichend Freiwillige gemeldet. In Bayern sogar «fünf- bis zehnmal so viele wie nötig». Zentren der Studie sind den Angaben zufolge neben München und Mainz auch Kliniken in Würzburg, Rostock und Hamburg.

Der LMU zufolge ist der zu testende Impfstoff ähnlich zusammengesetzt wie herkömmliche, bereits auf dem Markt erhältliche Grippeimpfstoffe. Bei der Studie soll neben der Verträglichkeit des noch nicht  zugelassenen Impfstoffs auch geprüft werden, in welchem Ausmaß der Impfstoff die körpereigenen Abwehrkräfte stimuliert und somit gegen eine Ansteckung schützt.

Mittlerweile sind mehrere Hunderttausend Menschen in mehr als 70 Ländern an der Schweinegrippe erkrankt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bislang mehr als 800 Menschen an dem Virus gestorben.

Am 11. Juni rief die WHO zum ersten Mal seit 30 Jahren die höchste Influenza-Gefahrenstufe, Warnstufe 6, aus. Die Übertragung der  Schweinegrippe findet von Mensch zu Mensch durch Tröpfcheninfektion - beispielsweise beim Husten und Niesen - statt.

(Redaktion)


 


 

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