Sie sind hier: Startseite München Aktuell News
Weitere Artikel
Erfolgreiche Gründer

Mütter erobern die Start-up-Szene

Wie die New York Times berichtete, zeichnet sich in den Vereinigten Staaten ein neuer Trend ab: Dort gründen immer mehr Mütter ihr eigenes wachstumsstarkes Technologieunternehmen. Viele Erfolgsbeispiele zeigen, dass es sehr wohl möglich ist, sich um Kinder und Start-up gleichzeitig zu kümmern. Dennoch haben schwangere Frauen nach wie vor gerade bei der Finanzierung mit erheblichen Problemen zu kämpfen.

Die Millionen-Mütter

Jennifer Fleiss, Mitbegründerin von "Rent the Runway" , hat ihre Tochter Daniella im Dezember auf die Welt gebracht. Ihre auf die Vermietung von Kleidung und Accessoires spezialisierte Site hat derzeit 2,5 Mio. Mitglieder.

Carley Roney, Mitbegründerin der XO Group, hat drei Kinder im Alter von vier bis 14 Jahren. Das börsennotierte Medienunternehmen hat derzeit einen Wert Mio. Dollar.

Divya Gugnani, Gründerin und CEO von Send the Trend hat ihren Sohn Ashvin im Mai geboren. Das Unternehmen für Accessoires und Beauty-Produkte wurde im Februar von QVC gekauft.

Das Durchschnittsalter bei einer erstmaligen Firmengründung liegt bei 39 Jahren. In dieser Phase dreht sich das Leben weniger um den ganzen Samstag Videospielen als um das Ausbalancieren der Verantwortung als Eltern.

Fleiss, Roney und Gugnani sind mit Männern verheiratet, die ebenfalls hoch qualifizierte Jobs haben. Also gibt es auch keinen Vater, der zu Hause bleiben und sich ums Kind und den Haushalt kümmern kann. Auf der anderen Seite sind die finanziellen Möglichkeiten großzügig bemessen.

Start-ups diskriminieren Schwangere

Speziell in der männerdominierten Anlagebranche bleibt der Großteil jedoch skeptisch, wenn es um die Fähigkeit einer Frau geht, ein wachstumsstarkes Technologieunternehmen und das Leben als Mutter unter einen Hut zu bringen, berichtet Gugnani. Sie hat von Investoren drei Mio. Dollar lukriert, bevor sie schwanger geworden ist.

"Alle Frauen, die ich kenne, haben sich noch ohne Kinder um die Finanzierung ihrer Unternehmen gekümmert. Es gibt eine völlige Diskriminierung in der Start-up-Szene gegen schwangere Frauen."

Schwangerschaft und Muttersein in den Fokus einer Investitionsentscheidung zu rücken sei, betont sie, überholtes Denken.

Unternehmerinnen sind auch heute noch seltener und bekommen von Investoren weniger Geld als Männer. "Frauen machen nur zehn Prozent der Gründer von wachstumsstarkes Technologieunternehmen aus und sie bekommen aufgrund ihres fehlenden Zugangs zum Kapital 70 Prozent weniger Geld", berichtet Lesa Mitchell von der Ewing Marion Kauffman Foundation.

(Redaktion)


 


 

Start-up
Gründer
Mütter
Frauen
Jungunternehmer
schwanger
Jennifer Fleiss
Carley Roney
Divya Gugnani
Lesa Mitchell
Finanzierung
Rent the Runway
XO Group
Send the Trend
QVC
Ewing Marion Kauffman Foundation
Kinder
Technologieunternehmen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Start-up" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: