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Munich Re

Munich Re registriert hohe Zahl schwerer Naturkatastrophen

Der Rückversicherer Munich Re hat im ersten Halbjahr des laufenden Jahres zahlreiche Naturkatastrophen und ein außergewöhnlich hohes Ausmaß an verursachten Schäden registriert.

Von Januar bis Juni haben sich 440 Vorfälle ereignet, wie der früher
unter Münchener Rückversicherung firmierende DAX-Konzern am Mittwoch
mitteilte. Das sei die zweithöchste Anzahl in einem ersten Halbjahr
seit dem Jahr 2000. Die volkswirtschaftlichen Schäden bezifferte der
Rückversicherer auf 70 Milliarden Dollar (55,7 Milliarden Euro).

Diese Summe liege nach sechs Monaten bereits höher als im gesamten
Vorjahr und auch deutlich über dem Halbjahresdurchschnitt der
vergangenen zehn Jahre. Versichert gewesen seien davon 22 Milliarden
Dollar, mehr als doppelt so viel wie im Durchschnitt der ersten
Halbjahre seit 2000 und auch mehr als im bislang schadenträchtigsten
ersten Halbjahr 2008.

"Nach einem recht glimpflichen Jahr 2009 hatten wir in den ersten
sechs Monaten dieses Jahres bereits drei sogenannte große
Naturkatastrophen", sagte Peter Höppe, Leiter der GeoRisikoForschung
von Munich Re. Vor allem die Erdbeben in Haiti und in Chile zählten
zu den verheerendsten jemals aufgezeichneten Ereignissen.

(ddp)


 


 

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