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Preistreiberei

Kritik an Spekulationen mit Nahrungsmitteln

Ungeachtet heftiger Kritik beteiligen sich deutsche Banken und Versicherer offenbar massiv an umstrittenen Termingeschäften mit Nahrungsmitteln. Das gehe aus einer Studie hervor, die die Entwicklungsorganisation Oxfam am Mittwoch vorstellen will, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochausgabe).

Danach handele der Münchner Versicherungskonzern Allianz wie kein zweites deutsches Unternehmen an Warenterminbörsen mit Nahrungsmitteln. In fünf Fonds setze das Unternehmen auf steigende Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse, was Hungerkrisen verschärfe. Der Studie zufolge hatte die Allianz 2011 mehr als 6,2 Milliarden Euro in solche Fonds investiert, die Deutsche Bank knapp 4,6 Milliarden Euro.

Die Allianz wies die Vorwürfe zurück. Der Finanzkonzern investiere weniger als ein Prozent seiner Anlagen in Nahrungsmittelderivate. Dabei setzten die Fonds nicht gezielt auf steigende Preise.

(dapd-bay)


 


 

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