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Nebenkosten

Büronebenkosten in Deutschland so hoch wie nie - München auf Platz drei

Um rund 1 Prozent (+ 0,05 Euro) auf 3,46 Euro / Quadratmeter/ Monat sind die Nebenkosten in Deutschlands Büros im Jahresvergleich gestiegen. Das ergab die neueste OSCAR-Untersuchung von Jones Lang LaSalle. Trotz des nur geringfügigen Anstiegs liegt damit der Durchschnittwert auf einem neuen Allzeithoch.

Im Gegensatz zum Vorjahr zeigten allerdings gerade diejenigen Kategorien, die die höchsten Anteile an den Nebenkosten auf sich vereinen wie Öffentliche Abgaben, Wartung, Strom, Heizung weitgehend stabile Werte oder Schwankungen von höchstens bis zu 0,02 Euro / Quadratmeter / Monat. Der Aufwärtstrend bei Strom und Heizung bleibt aber nach wie vor bestehen, die Heizkosten verbuchten einmal mehr den höchsten Anteil aller Kostenfaktoren. Leicht rückläufig waren dagegen die Kosten bei der Kategorie "Reinigung", steigend dagegen wieder nach einem Rückgang im Vorjahr, die Versicherungskosten. Trotzdem bleiben sie als einziger Kostenfaktor sowohl bei klimatisierten als auch bei unklimatisierten Gebäuden im 5-Jahresvergleich auf deutlich unterdurchschnittlichem Niveau.

"Der konsequente Anstieg der Nebenkosten setzt sich weiter fort. Trotz diverser Bemühungen in allen Bereichen können sinnvolle Kosteneinsparungen nur durch energetische Sanierungen der haustechnischen Anlagen erreicht werden. Der nachhaltige Fokus in der Entwicklung des Immobilienbestandes in den nächsten Jahren muss genau an dieser Zielsetzung orientiert sein. Nur so lässt sich die Wettbewerbsfähigkeit von Bestandsimmobilien erhalten", so Christina Hoffmann, Leiterin Property Management Jones Lang LaSalle Deutschland.

Entwicklung in den Hochburgen uneinheitlich - Frankfurt mit höchstem Nebenkostenanstieg

Während die Nebenkosten in Düsseldorf (3,34 Euro / Quadratmeter / Monat) und München (3,54 Euro/ Quadratmeter /Monat) im aktuellen OSCAR geringfügig zurückgingen, waren in Hamburg (3,42 Euro/ Quadratmeter /Monat), Berlin (3,49 Euro / Quadratmeter / Monat) leichte Steigerungen zu verzeichnen. Mit + 4 Prozent verbucht Frankfurt den höchsten Anstieg. Gemittelt über klimatisierte und unklimatisierte Gebäude hinweg fallen in der Mainmetropole mit 3,57 Euro/ Quadratmeter /Monat auch die höchsten Durchschnittskosten an, in Düsseldorf wie im Vorjahr mit 3,34 Euro/ Quadratmeter /Monat die niedrigsten. Die größten Einzelpositionen unter den Nebenkosten sind die Kosten für die Heizung, die öffentlichen Abgaben und die Wartung. Ihre Anteile an den Gesamtnebenkosten bewegen sich in den fünf betrachteten Städten zwischen knapp 11 und 17 Prozent.

Hamburg verweist München auf Platz 3 bei den Gesamt-Bürokosten

Bei der Betrachtung der Gesamt-Bürokosten (gewichtete Durchschnittsmiete + Nebenkosten) liegt Frankfurt trotz eines deutlichen Rückgangs (-7 Prozent) mit 21,58 Euro/ Quadratmeter /Monat deutlich vorn. Auf Platz zwei hat im OSCAR 2012 Hamburg (+ 9 Prozent auf 18,09 Euro/ Quadratmeter /Monat) die bayerische Landeshauptstadt (nahezu gleichbleibend bei 17,83 Euro/ Quadratmeter / Monat) auf Platz drei verdrängt. Bezeichnenderweise werden in Düsseldorf und Berlin zwar mit 16,23 Euro / Quadratmeter / Monat (- 5 Prozent gegenüber OSCAR 2011) beziehungsweise 15,91 Euro / Quadratmeter / Monat (- 1 Prozent) die geringsten Gesamtkosten registriert, gleichzeitig mit gut 20 Prozent und knapp 22 Prozent - bei steigender Tendenz - auch die höchsten Anteile der Nebenkosten an den monatlichen Kosten.

Quelle: DEAL Magazin

(Redaktion)


 


 

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