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Beziehungskonten – auch hier gelten die Regeln des „Soll“ und „Haben“
München. Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und zu pflegen ist nicht nur nötig, es ist lebenswichtig. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre „Beziehungskonten“ mit den Menschen, die Ihnen wichtig sind, im Plus bleiben. Das bedeutet natürlich, dass Sie regelmäßig darauf „einzahlen“ müssen:

Schön, wenn man im Falle des Falles auch emotional auf ein dickes Polster zurückgreifen kann... © pixelio.de /Daniel Rennen
Kontaktpflege, Achtsamkeit, Zeit für Freunde und Familie investieren, all das bringt Sie hier nach vorne, nützt Ihnen oder sichert Sie für „kritische“ Situationen ab.

Bei den Menschen steht der Wunsch nach einer gesunden Mischung aus Privatem und Arbeit ganz oben auf der Liste. Ralph Goldschmidt bietet dafür die passenden Rezepte.
Rücklagen für schwierige Zeiten aufbauen - auch emotional!
Und wenn Sie tatsächlich mal in den Seilen hängen: In solchen Lagen und Stresssituationen sind gute Beziehungen zu Familie und Freunden unverzichtbar. Dann können Sie von Ihrem Konto zehren, Halt in Ihrem emotionalen Umfeld suchen und nach Unterstützung in Notzeiten fragen.
Mit dieser letzten von insgesamt sieben Handlungskompetenzen sieht Goldschmidt den Schlüssel zur mehr Vorwärtskommen, Gelassenheit und Lebensbalance. Nach der Fähigkeit des achtsamen und ungetrübten Blicks auf sich selbst, dem „Selbst-Bewusstsein“, der „Selbst-Verantwortung“, der „Selbst-Akzeptanz“, der „Selbst-Motivation“, der „Selbst-Kontrolle“ und dem „Selbst-Management“ lenkt Ralph Goldschmidt die Aufmerksamkeit im siebten und letzten Teil unserer Serie auf den Austausch und das Netzwerken mit anderen.
Praxistipp: Raus aus dem Dispo!
Aber was tun, wenn eine Kommunikation einmal richtig schief gegangen ist, sprich, Sie vielleicht einmal unfreundlich, ungeduldig oder zickig waren und Ihr Gegenüber ein langes Gesicht zieht? Wenn es ganz hart kommt, und Ihr Kollege, Netzwerkpartner oder Freund echt sauer ist und Sie Ihr Konto wirklich überzogen haben, besteht nämlich die Gefahr, dass sich die gesamte Wahrnehmung Ihrer Person „dreht“. Egal, wie nett, freundlich, aufmerksam Sie dann auf den Menschen zugehen: Was als Einzahlung gedacht ist, wird nicht mehr als solche wahrgenommen.
Und der einzige Mensch, der entscheiden kann, ob eine Einzahlung wirklich eine solche ist, das ist der Empfänger. Also: Am besten stellen Sie sich wieder komplett neu auf die Person ein und gehen besonders achtsam vor. Sprechen Sie etwa offen an, dass Sie den Eindruck haben, Ihr „Konto“ sei überzogen, und dass Sie das gerne ändern möchten. Fragen Sie evtl. auch, wie das möglich wäre und stellen Sie sich auf die Wünsche des anderen ein. So haben Sie die besten Chancen, alles wieder auszubügeln, und Ihr Beziehungskonto aus den roten Zahlen zu bringen.
(Redaktion)
Tags:- Mensch
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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Daniel Rennen / pixelio.de
Bild Nr. 2 © Ralph Goldschmidt
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