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Architekturwettbewerb

Siemens sucht Kreative für den Neubau der Konzernzentrale

Die geplante Neugestaltung der Siemens-Konzernzentrale am Wittelsbacherplatz in München erreicht einen weiteren Meilenstein: Der Architektenwettbewerb hat begonnen. Zwölf renommierte nationale und internationale Architekturbüros wurden von Siemens und der Stadt München ausgewählt, um Konzepte für den Neubau zu entwickeln.

„Wichtig ist uns, dass für unsere Mitarbeiter eine moderne Arbeitswelt und für die Münchner ein lebendiges und offenes Innenstadtareal entstehen. Zudem sollen die neuen Gebäude höchste Standards in Nachhaltigkeit und Energieeffizienz erfüllen“, sagte Siemens-Vorstandschef Peter Löscher. Eine Entscheidung der Jury, der unter anderem Peter Löscher, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und Stadtbaurätin Elisabeth Merk angehören, wird für Ende Juni 2011 erwartet.

An der Ausschreibung beteiligen sich zwölf Architekturbüros, darunter sieben deutsche, zwei davon aus München:

Allmann Sattler Wappner Architekten, München/Deutschland

Auer + Weber + Assoziierte, München/Deutschland

Bei der Umgestaltung des Areals zwischen Finkenstraße, Oskar-von-Miller-Ring, Jäger- und Kardinal-Döpfner-Straße sollen die bestehenden Siemens-Gebäude weitestgehend durch neue Bauten ersetzt werden. Das kürzlich sanierte Palais Ludwig Ferdinand am Wittelsbacherplatz bleibt erhalten. Die Neubauten sollen sich an den weltweit höchsten Standards für Nachhaltigkeit orientieren. Sie werden mit innovativen Produkten aus dem Siemens-Umweltportfolio, wie etwa energieeffizienter Gebäudetechnik, ausgestattet. Siemens leistet damit auch einen Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Münchner Innenstadt.

Moderne Arbeitswelt für rund 1.200 Mitarbeiter

Mit dem Neubau entsteht für rund 1.200 Mitarbeiter an diesem Standort eine moderne Arbeitswelt. Geplant sind offene Büros mit Konferenz- und Arbeitsräumen, einem Mitarbeiterrestaurant sowie Räume für öffentliche Veranstaltungen. Das Areal wird für die Öffentlichkeit zugänglich sein und den historischen Stadtkern mit dem nahe gelegenen Museumsviertel verbinden. Ein begehbarer Innenhof mit Grünanlagen, Cafés, Bistros und kulturellen Angeboten soll die Bürger zum Verweilen einladen.

Eine 22-köpfige Jury wird bis Ende Juni 2011 entscheiden, nach welchem Architektenentwurf das Neubauprojekt umgesetzt wird. Dem Gremium gehören neben den Siemens-Vorständen Peter Löscher, Brigitte Ederer und Joe Kaeser auch Oberbürgermeister Christian Ude, Stadtbaurätin Elisabeth Merk, Vertreter der Fraktionen des Stadtrats und des Bezirksausschusses sowie Architekturexperten an.
Im Juni 2010 hatte Siemens das Neubauprojekt der Münchner Konzernzentrale angekündigt. Das erste stadtplanerische Konzept, das so genannte Eckdatenpapier, wurde vor wenigen Wochen im Dezember vom Münchner Stadtrat genehmigt. Das Papier bildet die Grundlage für die Ausschreibung des Architektenwettbewerbs. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Herbst 2012 beginnen und Ende 2015 abgeschlossen sein.

(Redaktion)


 


 

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