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Tourismus

Bayern beliebtestes Urlaubsland trotz Wirtschaftskrise

Dem Urlaubsland Bayern sind im vergangenen Sommer die Gäste treu geblieben. Mit 16,1 Millionen Ankünften gab es zwischen Mai und Oktober ein marginales Plus von 0,1 Prozent.

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil: „Der Tourismus in Bayern scheint trotz Wirtschaftskrise glimpflich davon zu kommen. Die Übernachtungen zwischen Aschaffenburg und Berchtesgaden sind lediglich um 1,3 Prozent zurückgegangen. Mit 46,9 Millionen Übernachtungen im vergangenen Sommerhalbjahr haben wir eine Bettenauslastung im Freistaat von 42,1 Prozent erreicht.“ Auf der Gewinnerseite stehen die Campingplätze und die bayerischen Kneipp-Kurorte. Sie verzeichneten Zuwächse bei den Übernachtungen von 1,8 Prozent und 4,1 Prozent. „Bayern war damit mit Abstand auch im Sommer 2009 das beliebteste Urlaubsland in Deutschland. Der Freistaat zieht in der warmen Jahreshälfte mehr Gäste an als die norddeutschen Küstenländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zusammen“, betont Zeil.

Besonders erfolgreich verlief die Sommersaison im Regierungsbezirk Schwaben. Dort gab es nicht nur einen 5-prozentigen Gästezuwachs, sondern auch ein Plus bei den Übernachtungen von 1,1 Prozent. Mehr Gäste konnten auch Niederbayern mit 0,4 Prozent sowie die Oberpfalz und Unterfranken mit jeweils 0,2 Prozent begrüßen. Ein leichtes Minus von 0,2 Prozent verbuchte der touristisch wichtige Regierungsbezirk Oberbayern. Deutlicher fiel der Rückgang in Oberfranken mit 1,4 Prozent und in Mittelfranken mit 4,4 Prozent aus. Bei den Übernachtungen gab es bei allen bayerischen Regierungsbezirken mit Ausnahme Schwabens Einbußen. In Niederbayern gingen die Übernachtungen um 0,4 Prozent zurück, in Unterfranken um 1,4 Prozent, in Oberfranken um 1,6 Prozent und in der Oberpfalz um 1,8 Prozent. Den größten Rückgang bei den Übernachtungen mussten Oberbayern mit zwei und Mittelfranken mit 4,1 Prozent hinnehmen.

Zur insgesamt stabilen Urlaubsnachfrage im Sommer trugen vor allem die Gäste aus dem Inland bei. Ihre Zahl stieg um fast ein Prozent auf 12,5 Millionen. „Das ist eine klare Bestätigung der ‚ Urlaub -daheim-Kampagne’ unserer BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH, die unter dem Motto ‚ErlebnisSommer’ stand“, so Zeil. Dagegen nahm die Nachfrage aus dem Ausland erwartungsgemäß ab. Die 3,7 Millionen ausländischen Gäste entsprechen einem Minus von 2,4 Prozent. Trotz Rückgang von 3,4 Prozent waren die Niederlän-der mit rund 465 000 wieder die zahlenmäßig stärkste ausländische Gästegruppe im Freistaat. Erfreulich ist der anhaltende Boom bei den zahlungskräftigen Besuchern aus den arabischen Golfstaaten. Sie nahmen um fast 16 Prozent zu. Eine positive Trendwende zeichnet sich bei den USA, dem zweitwichtigsten Auslandsmarkt, ab. So stieg die Zahl der Gäste aus den USA deutlich um sieben Prozent. Auch aus den für den bayerischen Tourismus wichtigen Ländern Italien, Österreich und der Schweiz kamen wieder mehr Urlauber. Rückläufig waren lediglich die Besucherzahlen aus Großbritannien und den osteuropäischen Ländern.

Der stärkste Tourismusmonat im Sommerhalbjahr in Bayern war wieder der Juli mit über drei Millionen Gästen. Auch der August verlief mit 2,94 Millionen Ankünften überdurchschnittlich gut. Drittwichtigster Monat war der September mit 2,71 Millionen Gästen vor Oktober, Mai und Juni, die sich zwischen 2,51 und 2,45 Millionen Ankünften bewegten. „Trotz stabiler Übernachtungszahlen müssen wir mit sinkenden Umsätzen und Erträgen im Gastgewerbe rechnen. Ursächlich dafür sind vor allem der Rückgang im Geschäftsreiseverkehr und der anhaltende Preiskampf. Umso wichtiger ist es, dass die Bundesländer morgen das Wachstumsbeschleunigungsgesetz verabschieden. Damit ist der Weg frei für den reduzierten Mehrwertsteuersatz in der Hotellerie. Das fördert die Investitionsbereitschaft und schafft mehr Qualität im Beherbergungsgewerbe“, so Zeil abschließend.

(Redaktion)


 


 

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