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Sterbegeldversicherungen

Nur drei Anbieter halten den Anforderungen stand!

Sterbegeldversicherungen sind selten die beste Lösung, um Angehörige und Freunde von den Kosten für die eigene Bestattung zu entlasten. Dies fand Stiftung Warentest in ihrer August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest heraus. Getestet wurden 30 Lebensversicherungen und 14 Sterbekassen.

Nur für die Gruppe der 45-jährigen gibt es drei Tarife, die den Anforderungen in den Rubriken Kosten-Beitrags-Verhältnis und Verbraucherfreundlichkeit der Versicherungsbedingungen standhalten konnten: Debeka, HDH und SDK. Und auch diese sind nicht für jeden geeignet. Für Menschen ab 65 Jahren sind die Angebote grundsätzlich zu teuer.

Tücken gibt es bei den Bedingungen der Versicherungen. Beispielsweise ob es sich um ein Angebot mit oder ohne Gesundheitsfrage handelt. Denn ist eine Gesundheitsfrage vorhanden, so ist es dem Versicherer gestattet, Interessenten abzulehnen. Der Verzicht auf Gesundheitsfragen ist aber häufig mit einer Wartezeit von bis zu 36 Monaten verbunden, bevor im Todesfall tatsächlich die Versicherungssumme vollständig ausgezahlt wird.

Alternativen sind jedoch vorhanden. Preiswerter als die meisten Sterbegeld-versicherung wäre zum Beispiel eine Kombination aus Risikolebensversicherung und Sparvertrag. Auch eine Reihe von staatlichen Quellen, wie die Deutsche Rentenversicherung, gesetzliche Unfallversicherungen oder das Versorgungsamt, zahlen unter bestimmten Umständen eine Bestattung.

Der ausführliche Test findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/sterbegeld.

(Redaktion)


 


 

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