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Olympische Winterspiele 2018

Die Winterspiele 2018 finden in Pyeongchang statt - München enttäuscht

Ganz Deutschland blickte heute nach Durban. Dort wurde heute bekannt gegeben, wer die Olympischen Winterspiele 2018 ausrichten wird. Den Zuschlag hat Pyeongchang in Südkorea bekommen. München ist enttäuscht.

Pyeongchang ist der Ausrichter der Olympischen Winterspiele 2018. Das gab der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jacques Rogge, am Mittwoch in Durban in Südafrika bekannt. Damit setzten sich die Südkoreaner im ersten Durchgang gegen die Mitbewerber aus München und Annecy (Frankreich) durch.

Die Südkoreaner waren als Favorit ins Rennen gegangen, München waren lediglich Außenseiterchancen eingeräumt worden. Pyeongchang hatte sich bereits für die Winterspiele in 2010 und 2014 beworben, war aber jeweils knapp gescheitert. Damit wird Südkorea zum zweiten Mal Ausrichter von Olympischen Spielen. 1988 fanden die Olympischen Sommerspiele in Seoul statt.

Bis zum Schluss hat die deutsche Delegation mit Franz Beckenbauer, Bundespräsident Christian Wulff und Katarina Witt um die Stimmen der 95 anwesenden IOC-Mitglieder.

Kurz vor 16 Uhr wurde bereits bekannt, dass eine Entscheidung bereits im 1. Wahlgang gefallen ist. Ein Kandidat hat also die absolute Mehrheit erhalten.

Bis zur Bekanntgabe gute Stimmung in München

In München feierten die „München 2018 Fans“ bereits seit 8.30 Uhr. Am Marienplatz und am Richard-Strauß-Brunnen wurde auf großen Leinwänden live nach Durban geschaltet und die Präsentationen der drei Bewerberstädte München, Annecy (Frankreich) und Pyeongchang (Südkorea) gezeigt.

Die Stadt München und Geschäftsleute verwandelten die Haupteinkaufsstraße Kaufingerstraße in der Innenstadt von München mit Ski-Hütten und gastronomischen Angeboten in eine Fanmeile für Olympia. Zudem wurden Olympia-Zeitungen verteilt und große Schneeflocken aus Watte flogen durch die Luft. Die Live-Übertragung ist hingegen in Garmisch-Partenkirchen nur auf mäßiges Interesse gestoßen.

Präsentationen in Durban

München war am Vormittag als erste Stadt in Durban an der Reihe, das Internationale Olympische Komitee zu überzeugen. Die insgesamt 50-minütige Präsentation mit einer ganzen Reihe von Filmen vor den Mitgliedern des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wurde mehrfach von Beifall unterbrochen. Vor allem die Jodel -Einlagen von Willy Rehm aus Garmisch-Partenkirchen und der Auftritt von Franz Beckenbauer sorgten für Begeisterung.

Die zwei weiteren Bewerber Annecy (Frankreich) und Pyeongchang (Südkorea) zeigten im Anschluss am Mittwochvormittag im südafrikanischen Durban ihre Abschlusspräsentationen. Anschließend zogen sich die Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zur Abstimmung zurück.

(Redaktion)


 


 

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