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Olympische Winterspiele 2018

München erhielt nur 25 von 48 nötigen Stimmen

Pyeongchang ist der Ausrichter der Olympischen Winterspiele 2018. Das gab der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jacques Rogge, am Mittwoch in Durban in Südafrika bekannt. Damit setzten sich die Südkoreaner im ersten Durchgang gegen die Mitbewerber aus München und Annecy (Frankreich) durch.

Pyeongchang erhielt in der geheimen Abstimmung 63 Stimmen. Nötig wären 48 Stimmen gewesen. Auf München entfielen 25 Stimmen, auf Annecy 7.

Die Südkoreaner waren als Favorit ins Rennen gegangen, München waren lediglich Außenseiterchancen eingeräumt worden. Pyeongchang hatte sich bereits für die Winterspiele in 2010 und 2014 beworben, war aber jeweils knapp gescheitert. Damit wird Südkorea zum zweiten Mal Ausrichter von Olympischen Spielen. 1988 fanden die Olympischen Sommerspiele in Seoul statt.

Mit der Entscheidung für Pyeongchang scheiterte zum vierten Mal in Serie nach Berchtesgaden (für 1992), Berlin (für 2000) und Leipzig (für 2012) eine deutsche Bewerbung für Olympische Spiele. München misslang auch der Versuch, als erste Stadt der Welt nach Sommerspielen (1972) auch Winterspiele auszurichten.

Bundespräsident Christian Wulff gratulierte Pyeongchang: "Wir wussten, dass es sehr schwer werden würde", sagte Wulff über die Münchner Bewerbung. München und Deutschland hätten sich im Wettbewerb als sympathisch, offen und sportbegeistert dargestellt. "Ich danke allen, die sich mit so viel Enthusiasmus für die Bewerbung eingesetzt haben", fügte der Bundespräsident hinzu.

(dapd-bay)


 


 

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