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  • 09.02.2012, 12:55 Uhr
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Safer Internet Day

Augen auf beim Online-Banking

Am 7. Februar 2012 war "Internetsicherheitstag", an dem der Schutz der persönlichen Daten im Internet im Mittelpunkt steht. Seit 2004 werden in verschiedenen Veranstaltungen Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf die Gefahren im Internet hingewiesen und mit schützenden Verhaltensweisen vertraut gemacht.

Online-Shopping ist einfach und bequem. Viele Internetnutzer kaufen gerne per Mausklick ein - auch wenn sie Risiken sehen: 82 Prozent meinen, dass sich ihre Daten im Netz ausspähen lassen, wie eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt zeigt. Trotz aller Vorsicht kommt es immer wieder zu Datenklau – insbesondere beim Online-Banking. So erfragen Betrüger etwa über speziell getarnte, unverlangt zugesandte E-Mails, sogenannte Phishing-Mails, geheime Passwörter, Bankkonto-Zugangsdaten sowie auch andere Benutzerkonto-Informationen. Wer seine Daten preisgibt, kann schnell mehrere Tausend Euro verlieren. Die Banken sind nicht immer verpflichtet, den Schaden komplett zu übernehmen. CosmosDirekt erklärt, wer bei Online-Banking-Betrug haftet - und gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

Wer haftet beim Online-Banking-Betrug?

Banken sind gesetzlich verpflichtet, ein sicheres Online-Banking anzubieten. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind auch die Haftungsbedingungen bei einem möglichen Schadenfall festgelegt. Diese regeln die Aufteilung zwischen dem Kunden und der Bank, die jeweiligen Sorgfaltspflichten sowie die unterschiedlichen Grade einer Mitverschuldung beider Seiten. Oft schreiben die Banken dabei die maximalen Vorgaben des Gesetzgebers nieder. Danach haften Online-Banking-Kunden üblicherweise - bis zu ihrer Konto-Sperranzeige bei der Bank - bei einem Schaden durch Missbrauch ihrer geheimen Zugangsdaten bis zu einem Betrag von 150 Euro selbst. Jedoch nur dann, wenn dem Kunden bei einem Missbrauch gar keine Mitschuld oder nur eine "einfache" Fahrlässigkeit vorzuwerfen ist. Hat der Kunde beispielsweise seine Sorgfaltspflicht beim Schutz seines Computers vor Angriffen aus dem Internet oder bei der Aufbewahrung seiner Online-Banking-Zugangsdaten (Passwörter, PIN, TANs) aus eigener Schuld - d.h. grob fahrlässig oder sogar vorsätzlich - verletzt, muss er für den kompletten Schaden allein aufkommen. Der Unterschied zwischen "einfacher" und "grober" Fahrlässigkeit kann unter Umständen sehr gering sein und wird im Zweifelsfall vor einem Gericht festgelegt.


 


 

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