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Rauchverbot

Petzen per Online-Formular

In Köln gibt es seit einiger Zeit einen Bürgerservice der besonderen Art. Die Stadt hat ein neues Formular erstellt, welches „Nichtraucherschützern“ erleichtern soll, Gaststätten anzuschwärzen, die gegen das grundsätzliche Rauchverbot verstoßen.

Auf der Internetseite der Stadt Köln findet man das besagte Online-Formular. Hier können sich Nichtraucher über die jeweilige Gaststätte beschweren, wenn das Rauchverbot nicht eingehalten wird.

Die Ordnungshüter wollen dadurch erfahren, ob die vorgeschriebenen Hinweisschilder „Rauchen verboten“ am Eingang hängen. Außerdem wird abgefragt, ob der Gang zur Toilette rauchfrei möglich sei, ob im Thekenbereich geraucht wird und ob im Raucherlokal Speisen angeboten werden. Bei Raucherclubs ist es für das Ordnungsamt interessant zu erfahren, ob tatsächlich nur Clubmitglieder Zutritt haben.

Petzen per Online-Formular

Was meinen Sie dazu?  Befürworten Sie dieses Vorgehen in Köln?

Sollte dieses Verfahren auch in München angewendet werden?

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(Redaktion)


 


 

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11 Kommentare

von Nichtraucherin
07.10.10 15:34 Uhr
Sehr gut!

Ich finde, das ist eine sehr gute Idee. In vielen Kneipen wird immer noch geraucht, obwohl es ein Rauchvebrot gibt!

von Der MarlboroMann
07.10.10 16:03 Uhr
Back to DDR

Hammer!!!!

Kann es sein, dass die ehemalige Stasi in Köln eingezogen ist? So wird in einer geselligen Stadt wie Köln der Mopp angeheizt.
Wie muss ich mir das vorstellen? Einer petzt und der Ver-petzte kann und darf sich nicht wehren......

Mmmmh..... hatten wir das nicht schon mal für knapp 12 Jahre in Deutschland?

Hat eine von den Bürgern der Stadt gewählte Instution nichts dazu gelernt?

von zetti
07.10.10 17:35 Uhr
Geraucht wird bis zur Anzeige

sagte erst kürzlich Herr Bergmüller, der Gegner von Frankenberger.

Also ist es nur konsequent , wenn es so etwas gibt. Vielleicht sollte man dazu auch zwischen Bayern und NRW differenzieren. Schließlich klappt das RV in Bayern in zwischen Recht gut - siehe Wies'n. Aber dafür musste auch erst der Entscheid kommen. In NRW ist es dagegen anders: lockeres Gesetz mit laxen Kontrollen und vielen Ausnahmen. Deswegen klappt das hinten und vorne nicht.

Und warum sind die Gaststätten dagegen: weil sie wissen, dass sie gegen das Gesetz verstossen. Hätten die Gaststätten eine weiße Weste, hätten sie nichts zu verbergen!

Und Anzeigen konnte man bisher ja auch schon. Nur die Möglichkeit wird vereinfacht. Aber auch bisher war eine e-mail schnell geschrieben.

von IM Denunziant
08.10.10 12:10 Uhr
Die ewige Widergeburt des Denunziantentums

Wie 23% eine Mehrheit darstellen können haben wir ja bei uns gesehen. Warum will wohl keiner den Volksentscheit in den anderen BL wiederholen?

Im Kölner Express wird heftig gestritten:
http://bit.ly/bmJ2Ww

Die Mehrheitsverhälnisse sind hier ziemlich klar ersichtlich - aber natürlich: die Mehrheit schweigt natürlich immer dann wenn man sie braucht - wie etwa bei Sarrazin.

Ein Zitat aus einem Kommentar dort:
"Das Problem scheint hier eher bei uns Ex- oder Nicht- Rauchern zu liegen, die erst seit BEkanntwerden der Gesetze den großen Aufschrei üben, weil nun Vater Staat dahinter steht und man nun endlich den MUnd aufmachen darf. Vor dem Raucherschutz habe ich es in keinster Weise erlebt, dass über Raucher so gehetzt wurde."

von Die Else
08.10.10 14:22 Uhr
Wussten die Kölner nicht...

... dass bei den antiken Griechen noch die Überbringer der schlechten Nachrichten geköpft wurden? Sollte man vielleicht wieder einführen...

von Pro Rauchfrei
12.10.10 13:53 Uhr
Gute Idee setzt sich durch

Mit der Stadt Köln hat nun endlich eine Ordnungsbehörde die Vorschläge von Pro Rauchfrei aufgegriffen und verfeinert.

Bereits mit Start der ersten Nichtrauchergesetze per 1.7.2007 bietet der gemeinnützige Verband PRO RAUCHFREI auf seiner Homepage ein Bewschwerdeformular an, das inzwischen Tausende Mal genutzt wurde. Auch für Köln sind etliche Anzeigen aufgelaufen. Dem Ordnungsamt war das eine so gro0e Hilfe für die Einhaltung des Nichtraucherschutzes, dass sie nun die Idee aufgegfriffen hat. Sehr lobenswert.

von Falschparker
12.10.10 14:25 Uhr
Stasi 2.0

Nichtraucherschutz hin oder her, diese Methoden sind äußerst bedenklich. Wer hat sich nicht schon mal über Rentner mit Kissen im Fenster aufgeregt, die Falschparker anzeigen. Warum nicht gleich eine iPhone App mit GPS-Funktion für Anzeigen aller Art....tztztztztz.
Fakt ist, es bleibt doch nach wie vor jedem selbst überlassen in welche Gaststätte er geht. Der größte Witz an der ganzen Sache ist jedoch, dass ich nach einigen Jahren Gastronomieerfahrung bestätigen kann, dass ca. 90% der Gäste, die sich nach 22 Uhr in Kneipen aufhalten tatsächlich Raucher sind oder zumindest nichts dagegen haben wenn der Thekennachbar sein Bierchen mit einer Zigarette genießt.

von Europhonie
13.10.10 10:23 Uhr
Klage?

Es bleibt zu hoffen, dass dieses öffentlich-rechtlich vermeintlich legitimierte Digital-Denunziantentum von Gastronomen durch Klagen auf den Prüfstand gestellt wird.
Letztlich würde es interessieren, wie der Verfassungsgerichtshof NRW solche Blockwartmethodik beurteilt.
Hier wurde ein Tummelplatz für selbsternannte "Freizeit-Volkspolizisten" eröffnet, ohne dass eine Legitimation durch das Volk ersichtlich wäre. Fehlte nur noch, dass die Stadt Köln für solche 1-Euro-Jobber (natürlich nur Raucher!!!) einsetzt.

von Andreas
13.10.10 18:00 Uhr
Gut - wenn auch nicht die schönste Art

Ich finde es gut.
Vor dem Nichtraucherschutz habe ich es fast nie erlebt, daß die ach so obercoolen Qualmer Rücksicht auf Nichtraucher genommen haben. Da wurde einem arrogant der Ruch entgegengeblasen. Also ging leider kein weg an gesetzlichen Regeln vorbei.
Nun ist es doch in Ordnung, daß Wirte nicht die Dummen sind, wenn sie den Aufwand von extra Raucherzonen und vernünftigen Lösungen für beide betreiben.

von Luke
06.05.13 09:50 Uhr
Anders scheint es ja nicht zu gehen

Da sich die Einsicht bei den Rauchern weiter in Grenzen hält, scheint es ja nicht anders zu gehen. Und von der Mündigkeit der Bürger auszugehen ist ja auch schlichtweg ein Witz. Sicher kann jeder Nichtraucher selbst entscheiden, ob er in eine verauchte Kneipe geht. Aber damit wird er, sobald er an seine Gesundheit denkt, sozial ausgegrenzt, weil andere Mitbürger, die einer Sucht erlegen sind ihre 'Freiheit' ausleben möchten.In diesem Fall finde ich die Vorgehens weise der Stadt Köln, die ein Gesetz durchsetzen muss mehr als gerechtfertigt!

von :-))
21.05.13 12:28 Uhr
Petzer, Petzer ging in Laden.....

Bin ich froh, daß ich in einem Land wohne, in dem es zwar auch dieses "idiotische" Rauchverbot gibt, sich aber keiner darum kümmert.
An alle Petzer( die auch noch stolz darauf sind)
Gruß aus dem freien Griechenland

 

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