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Online Shopping

Großes Wachstumspotenzial bei Silver Surfern

Im vergangenen Jahr haben insgesamt 34,1 Millionen Deutsche zwischen 14 und 69 Jahren Waren oder Dienstleistungen im Internet gekauft. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Online Shopping Survey.

Das sind 2,2 Millionen Kunden mehr als im Jahr zuvor. Darin enthalten sind 15,2 Millionen Online-Bucher von Reisedienstleistungen sowie 7,9 Millionen Verbraucher, die Produkte über das Internet bei Privatpersonen gekauft haben.

An der Spitze der populärsten Produktkategorien stehen mit 14,9 Millionen Online-Käufern die Bücher. Das Produktsegment Bekleidung rutschte somit von dem ersten auf den zweiten Platz (14,7 Millionen). Danach folgen Veranstaltungs-Tickets (12,5 Millionen), Tonträger (8,5 Millionen) sowie Hotel-Übernachtungen (7,4 Millionen). Die meisten Online-Käufer hinzugewonnen haben Bücher (+2,5 Millionen), Veranstaltungs-Tickets (+2,2 Millionen) sowie Bekleidung (+2,1 Millionen). Der prozentuale Zuwachs an Online-Shoppern war bei Autos (+61 Prozent), Autozubehör (+25 Prozent), Weißer Ware (+32 Prozent) und Nahrungsergänzungsmitteln (+23 Prozent) besonders hoch.

Wechsel an der Spitze der Shopping-Sites

Mit hochgerechnet 20,3 Millionen Käufern ist es Ebay gelungen, den Spitzenplatz bei den Shopping-Sites mit den meisten Online-Shoppern zurück zu erobern. Quelle.de ist aufgrund der Insolvenz aus den fünf bestplatzierten Einkaufsseiten herausgefallen. Die Seiten von Weltbild und Tchibo konnten sich dadurch um jeweils einen Rang verbessern.

Der Online Shopping Survey hat auch untersucht, warum Verbraucher bisher nicht online eingekauft haben. Innerhalb dieser Gruppe hat der Anteil der Personen prozentual deutlich zugenommen, die grundsätzlich keine Notwendigkeit für Online-Shopping sehen. Sie präferieren vielmehr den persönlichen Kontakt im Geschäft vor Ort. Diese Kunden für das Online-Shopping zu begeistern, ist schwierig, da sie aus Überzeugung den Einzelhandel vor Ort nutzen.

Obwohl in einigen soziodemographischen Segmenten besonders häufig noch nicht online geshoppt wird, ist dort dennoch bei bestimmten Produktgruppen Potenzial für neue Online-Käufer vorhanden. So zeigen sich diese Verbraucher vor allem bei Reisedienstleistungen wie der Buchung von Übernachtungen oder der Reservierung von Mietwagen sowie beim Kauf von Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln und technischen Gütern wie Computer oder Software durchaus interessiert.

(gfk)


 


 

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