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Tod Osama bin Laden

Warnung vor Racheakten in Bayern nach Tod von Osama bin Laden

In Bayern wird nach dem Tod von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden die Sicherheit von US-Einrichtungen überprüft. Amerikas Staatsfeind Nr. 1 wurde in einem Haus in der Nähe der pakistanischen Hauptstadt Islamabad durch eine kleine Einheit der USA getötet.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte zu dem Tod des Terroranführers der Al-Kaida am Montag in München: "Die Gefahr von Racheakten islamistischer Attentäter wächst." Deshalb werde der Schutz von amerikanischen Einrichtungen im Freistaat in Absprache mit den USA verstärkt, wenn dies erforderlich sei.

Herrmann betonte zugleich, die US-Operation gegen Osama bin Laden sei "ein großer Erfolg im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus". Die Gefahr von Anschlägen in Deutschland sei jedoch "nach wie vor groß". Deshalb müssten die Anti-Terror-Gesetze auf jeden Fall verlängert werden.

Außerdem müsse "endlich das Vorratsdatenspeicherungsgesetz verabschiedet werden", forderte der CSU-Politiker. Er fügte hinzu: "Es ist ja schon geradezu absurd, dass jetzt selbst unser kleines Nachbarland Österreich in der vergangenen Woche die Vorratsdatenspeicherung beschlossen hat und in Berlin die FDP immer noch Verzögerungstaktik betreibt."

(dapd-bay)


 


 

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