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Verschiebung des Osram-Börsengangs?

Siemens schließt eine Verschiebung des Osram-Börsengangs nicht mehr völlig aus. Die Geschäftsaussichten des Lampenherstellers trübten sich im dritten Quartal ein.

Höhere Rohstoffkosten und zunehmender Preisdruck halbierten das operative Ergebnis von 118 auf 61 Millionen Euro. Der Umsatz stieg leicht von 1,15 auf 1,16 Milliarden Euro, aber "das Marktumfeld hat sich etwas eingetrübt", sagte Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser am Donnerstag in München. Zum Zeitplan des Börsengangs sagte er: "Wenn es sich um ein zyklisches Überschreiten des Peaks in der Beleuchtungstechnik handelt, müsste man das Timing noch mal überprüfen."

Siemens werde über den Zeitpunkt entscheiden, sobald man die Entwicklung der Finanzmärkte, der Weltwirtschaft und des Leuchtenmarkts klarer erkennen könne. Auf Nachfrage betonte er allerdings: "Es gibt keine Veränderung des Plans für Osram." Siemens-Vorstandschef Peter Löscher sagte in derselben Pressekonferenz, die rechtliche Umwandlung von Osram in eine AG "ist eine zentrale Voraussetzung für den Börsengang, den wir für Herbst dieses Jahres planen".

(dapd-bay)


 


 

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