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MAN/Schmiergeldaffäre

Pachta-Reyhofen soll MAN angeblich dauerhaft führen

Der von einer Schmiergeldaffäre erschütterte Lkw- und Motorenhersteller MAN soll angeblich dauerhaft von dem bislang kommissarisch amtierenden Vorstandschef Georg Pachta-Reyhofen geführt werden.

Das berichtete die Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" am Donnerstag auf ihrer Internetseite unter Berufung auf informierte Kreise. Vor dem Hintergrund der Schmiergeldaffäre hatte MAN-Vorstandschef Hakan Samuelsson Ende November überraschend sein Amt niedergelegt. Pachta-Reyhofen wurde kommissarischer Nachfolger.

Ferner wird dem Bericht zufolge erwartet, dass bei der Aufsichtsratssitzung am Freitag ein Nachfolger für den scheidenden Finanzvorstand Karlheinz Hornung berufen wird. Er könne auch aus den Reihen des MAN-Großaktionärs Volkswagen stammen. Sollte es dazu
kommen, dürfte die geplante Allianz zwischen MAN, Scania und VW deutlich zügiger vorangetrieben werden, berichtete das Blatt. Der Wolfsburger Autobauer hält knapp 30 Prozent an MAN sowie 71 Prozent
der Stimmrechte am schwedischen Nutzfahrzeugbauer Scania.

Das Münchener DAX-Unternehmen hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass
es im Zusammenhang mit der Schmiergeldaffäre eine Geldbuße in Höhe
von fast 151 Millionen Euro zahlen muss. Die Münchener Staatsanwaltschaft hatte seit Mai wegen des Verdachts ermittelt, dass MAN den Verkauf von Lastwagen und Bussen mit Bestechungsgeldern angekurbelt haben könnte.

(ddp)


 


 

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