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Ab 100 Kilometer wird umgezogen

Deutsche sind bereit, im Schnitt täglich bis zu 98 Kilometer zur Arbeit zu pendeln. Laut einer repräsentativen Studie von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, wird von den meisten erst ab dieser Wegstrecke ein Umzug in Erwägung gezogen.

Bei welchem Streckenkilometer die Schmerzgrenze des Einzelnen liegt, ist abhängig vom Gehalt . 54 Prozent der Geringverdiener wäre der Anfahrtsweg von 100 Kilometern zu viel, sie würden einen Ortswechsel vornehmen. Knapp ein Drittel der Befragten mit maximal 1.000 Euro Haushaltsnettoeinkommen würde schon bei weniger als 50 Kilometer Wegstrecke zum Arbeitsplatz umziehen – zurückzuführen auf die große finanzielle Belastung, die das Pendeln verursacht.

Besserverdiener – mit einem monatlichen Nettoeinkommen von über 4.000 Euro – sehen die Fahrerei gelassener. 59 Prozent wären sogar bereit, bis zu 149 Kilometer zur Arbeit zu pendeln.

Am umzugsresistentesten sind übrigens Familien mit drei und mehr Kindern. Ganze 72 Prozent wären bereit, 50 bis 149 Kilometer zu pendeln. Ein Grund: Schul- und Kindergartenwechsel stellen bei einem Umzug eine größere Belastung dar als das tägliche Pendeln des Hauptverdieners.

Für die repräsentative Studie "Wohnen und Leben 2010" wurden im Auftrag von Immowelt.de 1.029 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact befragt.

(Immowelt AG)


 


 

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