Weitere Artikel
Email-Marketing

Personalisierte Betreffzeilen - Top oder Flop?

Personalisierte Betreffzeilen sind ein bewährtes Mittel, um die Empfänger einer E-Mail persönlich anzusprechen und somit die Chance auf das Öffnen der Nachricht zu steigern. Seit sich Spam-Versender diesen Vorteil zu eigen machen, herrscht unter seriösen Marketing-Verantwortlichen jedoch Unsicherheit beim Personalisieren der Betreffzeile.

Um wirkungsvolle Betreffzeilen für einen Email-Newsletter zu erstellen, sollten einige Standards beachtet werden - unabhängig davon, ob mit Personalisierungen im Betreff gearbeitet werden soll oder nicht. Das Nennen des Firmennamens oder Markennamens macht Sinn, weil einige E-Mail-Programme den Absender nicht komplett anzeigen. Zudem ist es wichtig, auf den ersten Blick klar zu machen, warum sich das Lesen dieses Newsletters lohnt. Es gilt, neugierig auf den Inhalt zu machen und den Unterschied zu Spam auf den ersten Blick zu verdeutlichen. Wird die E-Mail als relevante Mitteilung eines seriösen Versenders erkannt, beeinflusst dies die Öffnungsrate positiv.

Aus diesen Überlegungen ergibt sich ein wesentlicher Nachteil für die Verwendung personalisierter Betreffzeilen. Ein Betreff sollte nicht länger als 50 bis 55 Zeichen sein, um im E-Mail-Programm des Empfängers auf Anhieb vollständig erfassbar zu sein. Durch eine Personalisierung des Betreffs gehen wertvolle Zeichen verloren, mit denen der Inhalt des Newsletters nicht kommuniziert werden kann. Überdies sind für eine personalisierte Betreffzeile zuverlässige Abonnenten-Daten vonnöten. Schleichen sich hier Fehler in den Betreff ein - z.B. durch fehlende Anreden oder falsche Namen - schädigt die Personalisierung des Betreffs das Image des Absender-Unternehmens mehr als sie je helfen könnte.

Trotzdem gibt es Vorteile bei personalisierten Betreffzeilen. So kann man mit ihnen die Aufmerksamkeit des Empfängers viel stärker auf sich ziehen! Der eigene Name hat für jeden Menschen immer einen ganz besonderen Stellenwert. Die Frage nach dem Für und Wider einer personalisierten Betreffzeile bezieht sich daher eigentlich nur auf einen Aspekt: Gelingt es mit dem personalisierten Betreff, diesen Aufmerksamkeits- Bonus mit den grundsätzlichen Anforderungen an eine Betreffzeile zu verbinden - und so eine höhere Öffnungsrate für den Newsletter zu erreichen?

Es macht deshalb Sinn, personalisierte Betreffzeilen nicht für jeden Anwendungszweck einzusetzen. Grundsätzlich kommen Personalisierungen immer dann gut an, wenn die Zusendung der E-Mail mit einer Aktion des Empfängers in Verbindung steht - beispielsweise einem Einkauf im Onlineshop oder einer Anfrage. Auch bei einer besonderen Aussendung, wie dem Weihnachts-Newsletter, hat der Empfängername im Betreff seine Berechtigung. Weitere Einsatzgebiete sind Geburtstagsgrüße, Erinnerungs-Emails, Einladungen oder Online-Umfragen. In allen allgemeinen Aussendungen, wie z.B. dem Standard-Newsletter der Firma, sollten personalisierte Betreffzeilen nur sparsam eingesetzt werden. Wenn Inhalte nicht eigens für den Empfänger zusammengestellt wurden, wirkt die namentliche Ansprache schnell unglaubwürdig.

LCOM Kommunikationsdienste bietet eine umfassende E-Mail-Marketing-Lösung an, die technische Raffinessen, wie eine personalisierte Betreff-Zeile, problemlos umsetzen kann.
Mehr Informationen unter www.lcom.info

(openpr / EHRENSACHE Consulting)


 


 

Betreff
Betreff-Zeile
Empfänger
Personalisierung
Email-Newsletter
Inhalt
Aussendung
Schleichen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Betreff" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: