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Peter Löscher stiftet Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an TU München

Um die Hochschulbildung von Wirtschaftswissenschaftlern in Deutschland sowie die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Wirtschaftsethik zu stärken, richtet die Technische Universität München (TUM) einen mit 1,76 Millionen Euro dotierten Stiftungslehrstuhl für Wirtschaftsethik ein.

Stifter ist Peter Löscher, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG, der die Mittel aus seinem Privatvermögen einbringt.

Starke Wirtschaftsstandorte benötigen verantwortlich handelnde Unternehmenslenker mit einem ausgeprägten Bewusstsein für Nachhaltigkeit und für die Wertebasis ihrer Tätigkeit. Wirtschaftsethik als Komponente einer fundierten akademischen Ausbildung im Bereich der Wirtschaftswissenschaften ist daher von hohem öffentlichem und gesellschaftlichem Interesse. Deshalb gehört Wirtschaftsethik als Teil der Lehre und Forschung an die Technische Universität München. Ein entsprechender Lehrstuhl, der nach seinem Stifter die Bezeichnung „Peter-Löscher-Lehrstuhl für Wirtschaftsethik“ tragen wird, wird in der Fakultät TUM SCHOOL OF EDUCATION eingerichtet. Das Berufungsverfahren ist in Gang, die Besetzung des Lehrstuhls ist zum kommenden Wintersemester 2010/2011 absehbar.

TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann erklärte anlässlich der Unterzeichnung der Stiftungsvereinbarung: „Unternehmen und Wissenschaft, Forschung und Technik brauchen den interdisziplinären Diskurs. Ethische Fragen gehören in das Denk- und Handlungszentrum künftiger Führungskräfte der Wirtschaft, wie sie an der TUM ausgebildet werden. Peter Löscher hat als Privatmann den Lehrstuhl gestiftet und wirkt damit als Vorbild einer verantwortungsbewussten Bürgergesellschaft."

Peter Löscher sagte: „Das traditionsreiche Leitbild des ehrbaren Kaufmanns müssen wir gerade auch in dem heutigen globalen Kontext von Märkten und Wirtschaft weiter pflegen, bewahren, vorleben und weitervermitteln. Nachhaltigkeit braucht fundamentale Werte. Lehre und Forschung sind hierfür von großer Bedeutung. Mein Wunsch und meine Hoffnung ist, dass der neu geschaffene Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der TU München dazu beiträgt, nachrückenden Führungskräften in der Wirtschaft wir der wissenschaftlichen Forschung Orientierung und Impulse zu geben und Horizonte erweitert werden.“

(TU München)


 


 

Wirtschaftsethik
Prof. Wolfgang A. Herrmann
Siemens AG
Technische Universität München
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Lehrstuhl

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2 Kommentare

von hosehirn
03.03.10 19:47 Uhr
Frefel

Blanker Hohn Herr Löscher sollte als erster teilnehmen, wer 840 Arbeitsstellen in Bad Neustadt ohne grund streicht hat das sehr nötig!!!!

von JoKa
05.03.10 20:52 Uhr
Ablasshandel

In den dunklen Zeiten des Mittelalters, nannte man eine solche Geschichte Ablasshandel. Heute ist es eine Spende, aber der Erfolg ist der selbe, Peterchen möchte sich von seinen Sünden reinwaschen. Wie viele Menschen hat er in den Ruin getrieben? War sein Handeln an der Spitze der Siemens AG von ethischem Handeln geprägt???

 

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