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Bayerischer Wirtschaftstag

Ramsauer: "Verkehrspolitik ist angewandte Wirtschaftspolitik"

"Verkehrspolitik ist Zukunftssicherung" - unter diesem Motto stand der Bayerische Wirtschaftstag 2010 am 26. Juli in Regensburg, den der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Peter Ramsauer, mit einer Rede feierlich eröffnete.

Ramsauer betonte die Bedeutung der Verkehrspolitik als angewandte Wirtschaftspolitik sowie die sich daraus ergebende Notwendigkeit, Verkehrswege bedarfsgerecht auszubauen. Gerade in Bayern habe sich der Bund in den vergangenen Jahren besonders engagiert:

Steigendes Verkehrsaufkommen erwartet

"Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat in den Jahren 1991-2008 rund 26,6 Milliarden Euro in die bayerische Verkehrsinfrastruktur investiert. Eine Verstetigung des Investitionsaufkommens ist unerlässlich zumal das Verkehrsaufkommen in den kommenden Jahren rapide ansteigen wird", sagte Ramsauer.

So werde im Straßengüterverkehr bis 2025 eine Zunahme der Verkehrsleistung von 80 Prozent erwartet. Ramsauer: "Bayern hat mit rund 2.500 km Autobahnen und rund 6.600 km Bundesstraßen den größten Anteil der Länder am Bundesfernstraßennetz. Deshalb ist Bayern ganz besonders auf funktionierende Verkehrsverbindungen angewiesen!"

Schwerpunkte sind für Ramsauer in Bayern deshalb der sechsstreifige Ausbau der A 3 Aschaffenburg-Würzburg und der A 8 Augsburg-München sowie der Neubau der A 94 München-Pocking. Für den Raum Regensburg ist der kontinuierliche Ausbau der beiden Verbindungsachsen B 85 und B 20 von Bedeutung.

Darüber hinaus, betonte Ramsauer, verfolge die Bundesregierung weiter das Ziel der Verlagerung von Personen- und Güterverkehr auf die Schiene. Dies geschehe unter anderem durch den gezielten Ausbau der Eisenbahninfrastruktur. Von vorrangiger Bedeutung sei hier das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8, die Schnellverbindung von Berlin über Halle, Leipzig und Erfurt nach Nürnberg. Außerdem werde mit Hochdruck an der Teilstrecke Ebensfeld-Erfurt gearbeitet.

Ramsauer: "Wer von Verlagerung spricht, darf aber nicht nur über die Eisenbahn, sondern muss auch über die Binnenwasserstraßen sprechen: und zwar über den Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen. Auch hier treibe ich die notwendigen Klärungen mit Hochdruck voran, damit wir diesen Flaschenhals, der den Schiffsverkehr auf dem Weg von Rotterdam zum Schwarzen Meer behindert, ausbauen können."

(lifepr )


 


 

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