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Keine direkten Zugverbindungen mehr zwischen Nürnberg und Prag

Zwischen Nürnberg und Prag gibt es ab Dezember keine direkten "alex"-Zugverbindungen mehr. Die beiden von Privatunternehmen betriebenen Direktverbindungen würden drei Jahre nach ihrer Einführung wegen zu geringer Nachfrage durch Verbindungen mit Umstieg in Schwandorf ersetzt.

Das teilte die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) heute in München mit. Zugleich sollen ab 9. Dezember statt bislang zwei künftig pro Tag vier "alex"-Züge zwischen München und Prag fahren.

BEG-Geschäftsführer Fritz Czeschka sagte, ein Grund für die schwache Nachfrage der Zugstrecke Nürnberg-Prag sei die Konkurrenz durch den "intensiven Busverkehr" der Deutschen Bahn über die inzwischen gut ausgebaute Autobahn. Betreiber des "alex" ist das Privatunternehmen Länderbahn, das für die Strecke nach Prag mit einem tschechischen Unternehmen zusammenarbeitet. Die BEG als Unternehmen des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert den Zugverkehr in Bayern.

(dapd-bay)


 


 

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