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Insolvenz

Zahl der Privatinsolvenzen in Bayern stark gestiegen

Die Zahl der Privatinsolvenzen in Bayern ist im ersten Quartal 2010 drastisch gestiegen.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik am Mittwoch in München mitteilte, stieg die Zahl im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitrum um 13,5 Prozent auf 3946 Insolvenzen. Die Schulden lagen je Privatinsolvenz durchschnittlich bei mehr als 112 000 Euro.

Mit Abstand die meisten Insolvenzverfahren im privaten Bereich verzeichnete Oberbayern mit rund 1350, gefolgt von Schwaben mit etwas mehr als 600. Die durchschnittlich höchste Verschuldung bei Privatinsolvenzen gibt es in Unterfranken mit mehr als 163 000 Euro pro Fall. Am geringsten war der Betrag in der Oberpfalz mit etwas mehr als 86 000 Euro.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen stieg hingegen nur schwach um 1,5 Prozent auf 993 Verfahren. Das waren 15 mehr als im Vorjahreszeitraum. Während die Zahl der betroffenen Beschäftigten um 2,8 Prozent auf 5175 sank, stieg die Summe der Gläubigerforderungen um fast fünf Prozent auf 767,3 Millionen Euro.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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