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Lage in Japan

Erneutes Erdbeben im Nordosten – Proteste in Tokio

Wütende Anwohner des japanischen Atomkraftwerks Fukushima haben am Firmensitz der Betreibergesellschaft Tepco in Tokio protestiert. Die Bürger verlangen eine rasche Entschädigung für ihre Evakuierung.

Etwa 20 Kleinunternehmer forderten zudem einen Ausgleich für ihren Verdienstausfall. Tepco-Präsident Masataka Shimizu versprach so bald wie möglich Bargeld zu zahlen. 

Am Dienstag hatte Japan die Katastrophe in Fukushima auf die höchste Gefahrenstufe 7 heraufgesetzt. Die Reaktorkatastrophe wird somit als ebenso gravierend eingestuft wie das Unglück im Kernkraftwerk Tschernobyl 1986. 

Wasser und Boden, Fische und Gemüse sind seit dem Atomunfall radioaktiv belastet. In der EU gelten seit Mittwoch verschärfte Grenzwerte für Lebensmittel aus Japan. Einfuhren werden stichprobenartig untersucht und zuvor durch die japanischen Behörden kontrolliert. Allerdings ist der Umfang der Lebensmittel, die aus Japan importiert werden, gering.

Erneutes Erdbeben

Der Nordosten Japans ist wieder von einem schweren Erdbeben mit einer Stärke von 6,1 erschüttert worden. Das Epizentrum lag in elf Kilometer Tiefe, 190 Kilometer östlich von Morioka auf der Insel Honshu. Eine Tsunami-Warnung wurde zunächst nicht ausgegeben.

(Redaktion)


 


 

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