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DIW-Konjunkturbarometer

Das erste Quartal bleibt schwach

Im März haben sich die Erwartungen des letzten Monats über den Gesamtverlauf der wirtschaftlichen Entwicklung weitgehend bestätigt. Der aktuelle Informationsstand – vor allem die Werte zahlreicher Frühindikatoren vom Januar – liefert keine Grundlage für eine deutliche Revision des zuletzt veröffentlichten Konjunkturbarometers.

Dementsprechend wird das saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent im ersten Quartal 2010 steigen. Maßgeblich dafür ist vor allem ein leichter Anstieg in der Industrie gestützt durch die weitere Verbesserung der Auftragslage und der Umfragewerte.

Negativ wirkt dagegen die Entwicklung im Bausektor, wo die ungewöhnlich harte Witterungslage in den ersten zwei Monaten des Jahres voraussichtlich zu einem deutlichen Rückgang der Wirtschaftleistung führen wird.

Darüber hinaus dürfte sich die Rolle des Außenhandels beim Aufschwung in diesem Quartal abschwächen; die im Januar verzeichnete Abnahme der Ausfuhren beim gleichzeitigen Anstieg der Importe wird sich mindernd auf den Verlauf des Bruttoinlandsproduktes auswirken.

(DIW Berlin)


 


 

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