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Rauchverbot

Hotel- und Gaststättenverband hofft auf Lockerung des Rauchverbots

Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband hofft auf eine Lockerung des Rauchverbots in Bayern. Der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Ralf Schell, betont in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ddp, dass das Nichtraucherschutzgesetz den Wirten mehr Freiheiten geben müsse, wie sie es konkret umsetzen wollen.

Er plädiert dafür, dass die Gastronomen ihren Gästen künftig beispielsweise in klar gekennzeichneten und abgetrennten Raucherräumen das Rauchen erlauben
dürfen. Der Landtag stimmt am Mittwoch (15. Juli) über eine Reform des Rauchverbots ab.

In der Gastronomie ist das Gesetz nach Schells Auffassung unterschiedlich aufgenommen worden. "Die Speisegastronomie hat definitiv profitiert", bekräftigt Schell. In der Getränkegastronomie, also beispielsweise in Bars, habe es allerdings Umsatzrückgänge wegen des Rauchverbots gegeben.

Die Diskussion über das Rauchverbot ist für Schell vor allem eine Debatte über das gesellschaftliche Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern. "Es wird immer Gewinner und Verlierer geben. Derzeit wird die Debatte aber auf dem Rücken der Gastronomen ausgetragen", kritisiert er.

"Das Rauchverbot ist zu schnell und zu brutal in Bayern gekommen", analysiert Schell die mangelnde Akzeptanz des Gesetzes. Das bayerische Rauchverbot gilt als eines der striktesten in ganz Deutschland. Die großen Stimmenverluste der CSU bei der Landtagswahl im vergangenen Herbst führt er auch darauf zurück, dass die Menschen ein so scharfes Gesetz nicht wollten.

(Redaktion)


 


 

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