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Finanzielle Sanierung

Rechtsstreit um Escada-Kapitalherabsetzung beigelegt

Der angeschlagene Modekonzern Escada hat bei der finanziellen Sanierung eine weitere Hürde genommen. Aktionäre zogen ihre Klagen gegen die beschlossene Herabsetzung des Grundkapitals und die anschließende Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals zurück.

Wie die Escada AG aus Aschheim bei München am Mittwochabend mitteilte, wurden beide Beschlüsse daraufhin ins Handelsregister eingetragen und sind damit rechtswirksam.

Eine außerordentliche Hauptversammlung, auf der das Unternehmen den Verlust der Hälfte des Grundkapitals hätte anzeigen müssen, muss nun nicht mehr stattfinden, wie die Nachrichtenagentur Dow Jones weiter berichtet. Als nächster Schritt auf dem Weg zur Sanierung sei es erforderlich, dass die Gläubiger der bis 2012 laufenden Escada-Anleihe über 200 Millionen Euro ein Umtauschangebot annehmen. Die Frist dafür läuft bis zum 31. Juli. Escada benötigt für 80
Prozent des Gesamtvolumens Annahmeerklärungen. Der Umtausch sieht
eine Entschädigung der Gläubiger von lediglich 40 Prozent vor.

(Redaktion)


 


 

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