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Die Wiesn 2009

Rückgang der Hotelbuchungen zur Wiesn-Zeit

Unmittelbar vor Beginn des Oktoberfestes verzeichnen die Münchner Hotels einen Rückgang der Buchungen für die Wiesn-Zeit gegenüber den Vorjahren. "Meine Prophezeiung ist eingetreten, ich hatte mir schon im Juli gedacht, dass es heuer sicher weniger Hotelgäste geben wird", sagte Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl der Nachrichtenagentur ddp in München. Sie verfüge zwar noch über keine genauen Zahlen, wisse aber, dass deutlich weniger Hotelzimmer gebucht seien als in den Vorjahren. "Ich vermute, dass das mit der Wirtschaftskrise zusammenhängt", erklärte sie.

Da das Tourismusamt jedes Jahr ungefähr eine Woche vor Wiesn-Beginn die Zimmerkontingente von 370 Hotels, die nicht gebucht wurden, zurückbekomme, könne man den Rückgang daran ablesen. Dieses Jahr sind es doch wesentlich mehr zurückgegebene Zimmerkontingente als sonst, erläuterte Weishäupl. Dabei habe man vor zwei Monaten fast kein einziges Zimmer mehr in München für die Oktoberfestzeit buchen können. Aber kurz vorher zeichnet sich die Lage für die Hotels natürlich schon ab, da geben sie die Kontingente zurück, fügte die Wiesn-Chefin hinzu.

Für Spätentschlossene gibt es dieses Jahr also deutlich mehr Möglichkeiten als sonst, noch eines der insgesamt etwa 50 000 Münchner Hotelzimmer zu bekommen. Sogar am Wochenende, was früher zu diesem Zeitpunkt oft fast unmöglich war, erläuterte Weishäupl. Bei der zeitlichen Verteilung der Zimmerbelegungen habe sich aber nichts verändert. Am ersten und mittleren Wochenende des Oktoberfestes sind die Hotels wesentlich stärker ausgelastet als am letzten, sagte die Fremdenverkehrsdirektorin. "Wenigstens das ist wie immer."

(ddp)


 


 

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