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Streik

Rund 3000 Erzieher und Pfleger demonstrieren

Mehrere Tausend Erzieher und Pfleger haben am Dienstag, 26.05.09 in München demonstriert. Mit Plakaten und Spruchbändern wie «Burnout hat seinen Preis», «Qualität gibt's nicht zum Schleuderpreis» und «Kinder sind nicht zum Sparen da» forderten die Demonstranten Gehaltssteigerungen sowie einen Gesundheitstarifvertrag.

Wie die Polizei mitteilte, nahmen zeitweise etwa 3000 Demonstranten an der Aktion teil. Nach ver.di-Angaben waren es insgesamt sogar 3800 Teilnehmer, davon auch 300 Mitarbeiter aus der Druckindustrie, die ebenfalls höhere Einkommen verlangen.

ver.di-Landesbezirksleiter Josef Falbisoner zeigte sich bei seiner Rede am Odeonsplatz positiv überrascht von der regen Protestteilnahme: «Wir waren noch nie so viele in dieser Auseinandersetzung wie heute.» Zudem sei er zuversichtlich, dass es noch mehr Protestierende würden, wenn die Arbeitgeber nicht merkten,
«dass am Verhandlungstisch was laufen muss». Er könne noch nicht absehen, wie lange sich die Auseinandersetzungen mit den Arbeitgebern noch hinziehen, doch die Streikteilnehmer würden nicht aufgeben. «Wir werden weiter zeigen, dass wir es ernst meinen», betonte Falbisoner.

Die Gewerkschaft ver.di kämpft für einen Gesundheitstarifvertrag sowie Gehaltssteigerungen. Die Verhandlungen, für die sich in einer bundesweiten Urabstimmung knapp 90 Prozent der Beschäftigten entschieden hatten, seien bislang jedoch an den kommunalen Arbeitgebern gescheitert. In Deutschland arbeiten rund 220 000 Arbeitnehmer im Sozial - und Erziehungsdienst.

ddp/swa/pon

(Redaktion)


 


 

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