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Linde baut in Russland Anlagen für 530 Millionen Euro

Der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde hat aus Russland den Zuschlag für drei Projekte in Millionenhöhe erhalten. Der Gesamtwert der Aufträge summiere sich auf 530 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit.

Dabei werde die Konzerngesellschaft Linde-KCA-Dresden GmbH eine Polypropylen-Anlage mit einer Jahreskapazität von 500 000 Tonnen im westsibirischen Tobolsk errichten. Die Anlage soll Mitte 2012 in Betrieb gehen. Den Wert dieses Auftrags bezifferte der DAX-Konzern auf rund 450 Millionen Euro.

Darüber hinaus habe das Unternehmen den Zuschlag für die Planung und die Montage einer Gastrenn- und Ethylen-Anlage im westsibirischen Novy Urengoy erhalten. Auftraggeber sei eine Tochtergesellschaft der russischen Gazprom. Das Projektvolumen belaufe sich auf etwa 47 Millionen Euro. Der Ethan-Cracker, dessen Bau bereits begonnen habe, werde über eine Kapazität von 420 000 Tonnen Ethylen pro Jahr verfügen.

Schließlich wird Linde den Angaben zufolge für 37 Millionen Euro nahe Moskau eine Luftzerlegungs-Anlage errichten. Diese werde über eine Produktionskapazität von 9000 Kubikmeter pro Stunde gasförmigem Sauerstoff verfügen und zudem verflüssigte Gase zur Versorgung des regionalen Gasemarkts erzeugen. Die Anlage werden den Auftraggeber voraussichtlich ab Mitte 2011 mit gasförmigem Sauerstoff sowie Stickstoff und Argon für dessen Stahlproduktion beliefern. Der Auftraggeber gehört zu Novolipetsk Steel, einem der weltweit größten Stahlhersteller.

(ddp)


 


 

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