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Flugverbote

Manager erwarten geringere Schäden als bislang befürchtet

Die wirtschaftlichen Schäden durch die Flugverbote der vergangenen Woche sind geringer als vielfach erwartet: Nur 14 Prozent der deutschen Unternehmen rechnen mit finanziellen Verlusten aufgrund der Aschewolke.

65 Prozent der Befragten bezeichneten die Nebenwirkungen lediglich als lästig, 21 Prozent fühlten sich als gar nicht betroffen. Das ergab eine Blitzumfrage unter deutschen Führungskräften, durchgeführt von der internationalen Personalberatung LAB & Company.

Hauptgrund für die geringen finanziellen Folgen dürfte vor allem eine weltweit gut funktionierende Telekommunikations-Infrastruktur ein. "Viele unserer Mitarbeiter waren in außereuropäischen Ländern gestrandet. Durch eine durchgängige IT-Infrastruktur konnten aber alle arbeiten", berichtet ein Umfrage-Teilnehmer. "Ich erwarte eine nachhaltige Verhaltensänderung und zunehmende Substitution insbesondere von kurzen Flugreisen zugunsten von Online- und Videokonferenzen", sagte ein anderer.

"Keine substanzielle Krise"

"Anders als beim 11. September 2001 sehen die Führungskräfte diesmal keine substanzielle Krise. Eher vertrauen sie auf die Chance,
die Delle schnell ausgleichen zu können", sagt Klaus Aden, Geschäftsführender Gesellschafter von LAB & Company. "Einige Manager haben dem Flugverbot sogar etwas Gutes abgewinnen können: So mancher bekam durch ausgefallene Meetings Zeit geschenkt."

An der Umfrage von LAB & Company im Rahmen der jährlichen Bonusstudie haben sich 506 Führungskräfte der deutschen Wirtschaft beteiligt, überwiegend aus der ersten und zweiten Hierarchieebene.

(ots/Redaktion)


 


 

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