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Schaeffler einigt sich mit Beschäftigen auf Einsparungen

Der schwer angeschlagene Autozulieferer Schaeffler kann die im Mai angekündigten Einsparungen über 250 Millionen Euro offenbar umsetzen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Dienstagausgabe) berichtete, einigte sich der Wälzlagerhersteller aus Herzogenaurach mit den Arbeitnehmervertretern auf das Maßnahmenpaket.

Es sehe neben verkürzter Arbeitszeit ohne Lohnausgleich auch Altersteilzeit und freiwillige Aufhebungsverträge vor.

Die insgesamt 28 000 Mitarbeiter im Inland sollen laut dem Bericht ab Dienstag auf Betriebsversammlungen im Detail über die Vereinbarungen informiert werden. Die Arbeitnehmervertreter hätten Kürzungen von Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld verhindert.

Allerdings soll es im Mai 2010 laut Zeitung eine Bestandsaufnahme geben, inwieweit die Einsparpläne gegriffen haben. Im Ernstfall könnten dann Transfergesellschaften für einige Standorte zur Debatte stehen. Dies käme dem Bericht zufolge einem Stellenabbau gleich, sei jedoch nicht mit betriebsbedingten Kündigungen verbunden.

Im Mai hatte der fränkische Automobilzulieferer umfassende Kosteneinschnitte angekündigt. Sollten diese bis Ende Juli nicht für die einzelnen Standorte vereinbart werden, könnten bis zu 4500 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, hieß es damals. Schaeffler steht nicht nur wegen der teuren Übernahme des Autozulieferers Continental unter Druck. Die Absatzkrise in der Autoindustrie hat zu hohen
Überkapazitäten geführt. Rund 20 000 Schaeffler-Mitarbeiter befinden sich im Inland derzeit in Kurzarbeit.

(Redaktion)


 


 

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