Sie sind hier: Startseite München Marketing
Weitere Artikel
Präsentationstechniken

Was uns Meister Propper und lila Kühe lehren können? Die Antwort gibt´s zum Schluss!

Was haben das Michelin-Männchen, Clementine, die Milka Kuh, Meister Proper und das HB-Männchen gemeinsam? Sie haben alle etwas, wovon sich Menschen, die präsentieren, eine Scheibe abschneiden können: Einzigartigkeit, Unverwechselbarkeit, Überzeugungskraft, Faszination und eine klare Kernbotschaft.

Sie alle sind zu einer Marke geworden. Wie wär´s, wenn auch Sie zu einer unverwechselbaren Marke und Ihre Präsentation eine einzigartige Werbekampagnen für Ihr Thema, Ihre Idee, für Ihr Unternehmen oder für Sie als Persönlichkeit würden? Hier sind weitere Erfolgsmethoden aus der Werbung für eine einzigartige Präsentation:

Wiederholungen: Einmal ist keinmal!

Wiederholungen haben einen starken Reiz, vor allem auf das Hirn. Die Werbung hat das längst erkannt. So genannte Tandemspots – auch Reminderspots genannt – sorgen dafür, dass eine kreative „Kracher“-Werbung um ein Drittel stärker auffällt. Man sieht oder hört zunächst einen klassischen 30-Sekunden-Basisspot und einige Minuten später den gleichen Spot noch einmal in gekürzter Fassung.

Die Hirnforschung weiß schon lange, dass Wiederholungen wichtig sind, um Erinnerungen zu produzieren. Das Hirn benötigt eine Multireizung, damit sich Synapsen, die Verbindungsstücke zwischen Nervenzellen, bilden können. Daraus entstehen sogenannte neuronale Netze, an die neues Wissen anknüpfen kann und die Erinnerungen entstehen lassen. Daher: Wiederholen Sie in Ihrer Präsentation die wichtigsten Botschaften und Argumente.

Wiederholtes wirkt automatisch vertraut. Auch das hat eine wissenschaftliche Untersuchung erwiesen: Der angenommene Wahrheitsgehalt steigt, je häufiger man etwas hört. Die Kernbotschaft können und sollten Sie gleich mehrfach in Ihrer Präsentation unterbringen.

Cliffhanger: Lassen Sie Ihre Zuhörer ruhig mal hängen!

Sie erinnern sich bestimmt noch an die Werbung von E.ON. Als der Energieanbieter in Deutschland Premiere feierte, konnte man auf den Plakaten lesen „Sind Sie on?“ – ganz ohne Absender auf knallrotem Hintergrund. Das hat schon ab Sekunde eins der Kampagne neugierig gemacht. Ein klassischer „Cliffhanger“: Der Betrachter des Plakates erfährt nicht, worum es geht, er möchte mehr wissen, wird aber an der Klippe hängen gelassen.

Das verstärkt die Neugier und die Verankerung der Inhalte, wie schon 1927 die russische Psychologin Bljuma Seigarnik festgestellt hat. Die starke Erinnerung hinge – so die Psychologin – mit einer innerlichen Restspannung aufgrund noch offener Fragen zusammen. Auch diese Technik können Sie perfekt für Präsentationen nutzen, indem Sie Ihre Inhalte in kleinen spannenden Portiönchen erzählen. Und zwar so:

Geschichten-Klippe:

Beginnen Sie Ihre Präsentation mit einer Geschichte, die sich aus Ihrem Thema ergibt. Führen Sie diese Geschichte aber nicht zu Ende, sondern verweisen Sie kurz vor dem Höhepunkt der Story darauf, dass Sie am Schluss der Präsentation erzählen, wie die Story endet. Dann setzen Sie Ihre Präsentation inhaltlich fort.

News-Klippe:

Geben Sie Ihrem Publikum am Anfang Ihrer Präsentation mit auf den Weg, was Ihre „News“ sein werden, aber verraten Sie dabei nicht alles. Sparen Sie sich den spannenden Teil für den Schluss auf. Sie könnten zum Beispiel so starten: „Wir werden uns im nächsten Jahr vergrößern. Um wie viel? Das erfahren Sie am Schluss meiner Präsentation. Doch nun zunächst zu den Rahmenbedingungen…“

Lösungs-Klippe:

Sagen Sie Ihren Zuschauern zu Beginn der Präsentation, dass Sie heute eine Lösung für das Marketingproblem präsentieren werden – bis zum Ende der Präsentation würden Sie alle Ideen erfahren. Zum Beispiel so: „ Liebe Kollegen, unser Marketingproblem werden wir lösen, und Sie werden heute bis zum Ende der Präsentation drei wichtige Ideen dazu kennen lernen.“

Auch Sprechpausen sind dramaturgische Cliffhanger. Es steigert die Aufmerksamkeit, wenn man einen Satz an einer entscheidenden Stelle unterbricht, und die Pause gibt dem Zuhörer Gelegenheit, kurz über das Gesagte nachzudenken. Probieren Sie´s aus!

Weitere Informationen gibt es unter www.praesentarium.com.

(Gerriet Danz)


 


 

Präsentation
Wiederholen
Schluss
Erinnerung
Werbung
Cliffhanger
Geschichte
Spannung
Lösung

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Präsentation" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: