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Escada-Insolvenz

Seehofer trifft möglichen Investor für Modeunternehmen Escada

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat am Dienstag mit dem früheren EM.TV-Aufsichtsratschef Nickolaus Becker als Vertreter einer potenziellen Investorengruppe für das insolvente Modeunternehmen Escada über Förtführungsmöglichkeiten gesprochen.

"Alle Möglichkeiten müssen jetzt ausgeschöpft werden, um dieses Münchner Traditionsunternehmen zu erhalten und hochqualifizierte Arbeitsplätze in Bayern zu sichern", betonte Horst Seehofer am Dienstag nach dem Treffen mit Nickolaus Becker.

Becker präsentierte Seehofer ein Konzept für die Fortführung des Münchner Modeunternehmens. Die Investoren streben den Angaben zufolge eine Lösung an, die das Unternehmen sichert, einen Großteil der Arbeitsplätze erhält und ohne staatliche Hilfen auskommt. Becker hatte im August Medienberichten zufolge Interesse für zentrale Vermögensteile wie die Marke, Lizenzrechte und das Warenlager angemeldet. Nach Angaben der Staatskanzlei will Becker offenbar am Mittwoch mit dem Insolvenzverwalter über die Möglichkeit eines Einstiegs sprechen.

Nach Angaben der vorläufigen Insolvenzverwaltung gibt es mehrere Interessenten für das Modeunternehmen. Ob Escada als Gesamtkonzern verkauft werde oder einzelne Sparten herausgelöst würden, war zunächst offen. Erklärtes Ziel sei es, den Geschäftsbetrieb fortzuführen. Escada beschäftigt in Bayern rund 500 Mitarbeiter.

(ddp)


 


 

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