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IT-Sicherheit

Smartphones im Visier von Cyberkriminellen

Der kürzlich veröffentlichte Internet Security Threat Report (ISTR) von Symantec zeigt, dass sich die Zahl der Sicherheitslücken auf mobilen Endgeräten im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt hat. Besonders in Unternehmen, in denen die Mitarbeiter ihre privaten Smartphones auch für ihre Arbeit einsetzen, können sich dadurch erhebliche Sicherheitsmängel ergeben.

Die Lage der Smartphone-Bedrohungen ist noch nicht vergleichbar mit der im PC-Bereich, doch die Gefahren im Mobilbereich nahmen sprunghaft zu. So sieht Symantec bis dato rund 3600 neue Schadcode-Varianten für mobile Endgeräte.

In erster Linie zielten die Angreifer 2011 auf das Sammeln von Daten, Übermitteln von Inhalten und das Anwender-Tracking ab. Stefan Wesche, Norton Sicherheitsexperte bemerkt zu den Entwicklungen im Mobilfunkbereich: "Bei den Schädlingen handelt es sich in 77 Prozent der Fälle um "trojanisierte" Apps - zum Beispiel solche, die im Hintergrund teure Premium SMS verschicken. Oder sie lesen die gespeicherten Adressen aus."

Doch nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen müssen sich verstärkt mit diesen Gefahren auseinandersetzen, da aufgrund des "Bring your own Device"-Konzepts (BYOD) immer mehr private mobile Endgeräte in den Arbeitsalltag Einzug halten.

Frank Bunn, Industry Marketing Manager für Service Provider bei Symantec sagt hierzu: "'Bring your own Device' wird längst auch in deutschen Unternehmen praktiziert. Dieser kulturelle Umschwung wirkt sich massiv auf die IT aus. Mobile Endgeräte zählen zu den drei größten Sorgenkindern von IT-Verantwortlichen im Bereich IT-Sicherheit, insbesondere wenn es um private Geräte von Mitarbeitern geht, auf denen sich aber auch Geschäftsinformationen befinden. Weltweit wurden rund 18,5 Millionen personenbezogene Daten kompromittiert, weil mobile Geräte gestohlen wurden oder verloren gingen."

Die zunehmende Verbreitung mobiler Geräte und die Funktionsvielfalt sorgen dafür, dass diese eine immer größere Anziehungskraft auf Cyberkriminelle ausüben. Weitere Informationen zu diesen Entwicklungen, den kompletten Sicherheitsbericht sowie Tipps, wie man sich gegen diese Gefahren schützen kann, hat Symantec unter http://bit.ly/JCwGId zusammengefasst.

(Quelle: ots)


 


 

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