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Siemens in schwierigem Marktumfeld voll auf Kurs!

Siemens hat in einem anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld die Ziele für das Geschäftsjahr 2009 bekräftigt. „Unsere Ergebnisse im dritten Quartal zeigen, dass wir voll auf Kurs sind, unsere Ziele für das Geschäftsjahr 2009 zu erreichen“, sagte Peter Löscher, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG.

Im dritten Quartal federte der hohe Auftragsbestand des Unternehmens die Auswirkungen der Rezession auf Umsatz und Ergebnis ab. Der Umsatz ging bereinigt um Portfolio- und Währungskurseffekte im Vergleich zum Vorjah-reszeitraum um 4 Prozent auf rund 18,3 Mrd. EUR zurück. Das Ergebnis der Sektoren sank auf rund 1,7 Mrd. EUR. Der Auftragseingang lag im dritten Quartal mit rund 17,2 Mrd. EUR deutlich unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang ist teilweise auf den hohen Vergleichswert des Vorjahres zurückzuführen, der unter anderem einen Großauftrag über rund 1,4 Mrd. EUR von der belgischen Staatsbahn enthielt. Der Auftragsbestand zum Ende des dritten Quartals belief sich auf 84,3 Mrd. EUR.

„Im Vergleich zu unseren wichtigsten Wettbewerbern haben wir uns erneut gut geschlagen“, sagte Löscher. „Erwartungsgemäß hat das wirtschaftliche Umfeld deutliche Spuren im Neugeschäft hinterlassen. Darauf hatten wir uns bereits sehr früh eingestellt. Auch die vor uns liegenden Herausforderungen werden wir überlegt angehen. Unsere auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmenspolitik setzen wir konsequent fort“, erklärte der Siemens-CEO.

Unverändert erwartet Siemens, dass das Ergebnis der Sektoren im Geschäftsjahr 2009 über dem Vorjahreswert von 6,6 Mrd. EUR liegen wird. Es wird zudem erwartet, dass das Wachstum des Ergebnisses aus den fortgeführten Aktivitäten im Geschäftsjahr 2009 das Ergebniswachstum der Sektoren übertreffen wird. Für das Geschäftsjahr 2009 hat sich Siemens zudem zum Ziel gesetzt, den Umsatz um mindestens das Zweifache des globalen Weltwirtschaftswachstums zu steigern. Im Falle eines Rückgangs des weltweit erwirtschafteten Bruttoinlandsprodukts (BIP) soll demnach der Siemens-Umsatz um weniger als die Hälfte des prozentualen BIP-Rückgangs sinken.

Auftragsbestand stabilisiert Umsatzentwicklung

Während der hohe Auftragsbestand den Umsatz im dritten Quartal erheblich stabilisierte, ging die Nachfrage in Folge des globalen Konjunktur- und Finanzierungsumfelds in allen Sektoren zurück. Dies beinhaltete weitere Verschiebungen von potenziellen neuen Aufträgen. Entsprechend sank der Auftragseingang bereinigt um Portfolio- und Währungseffekte um 27 Prozent auf rund 17,2 Mrd. EUR. Der Umsatz sank bereinigt um 4 Prozent auf rund 18,3 Mrd. EUR. Damit lag die Relation von Auftragseingang zu Umsatz im Konzern bei 0,94. Der Sektor Energy zeigte dank seines beträchtlichen Auftragsbestands ein hohes Umsatzwachstum, während der Umsatzanstieg des Sektors Healthcare unter anderem auf positive Währungseffekte zurückzuführen war. Im Industry-Sektor gingen die Umsätze hingegen auf breiter Basis zurück, und zwar insbesondere in den kurzzyklischen Geschäften.

Differenziertes Bild der Ergebnisentwicklung in den Sektoren

Das Ergebnis der Sektoren sank im dritten Quartal um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der in Folge des konjunkturellen Abschwungs erheblich gefallene Umsatz im Sektor Industry führte auch zu einem deutlichen Ergebnisrückgang des Sektors. Der Sektor Energy erzielte dagegen einen Ergebnisanstieg von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Gründe dafür waren Skaleneffekte, ein besseres Projektmanagement und ein günstigerer Geschäftsmix. In einem ansonsten starken Quartal zeigte der Sektor Healthcare wegen Rückstellungen für zusätzliche Aufwendungen im Zusammenhang mit Partikeltherapie-Verträgen ein geringeres Ergebnis.

Das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten belief sich auf rund 1,2 Mrd. EUR, was einem Rückgang von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Der Gewinn nach Steuern belief sich auf rund 1,3 Mrd. EUR nach rund 1,4 Mrd. EUR im Vorjahreszeitraum.

(Siemens AG)


 


 

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