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Siemens sieht niedrigeres Sektorenergebnis im zweiten Quartal

Der Münchner Technologiekonzern Siemens rechnet auf Quartalssicht für sein zweites Jahresviertel (31. März) mit einer Abschwächung beim Sektorenergebnis.

Zugleich will das DAX-Unternehmen aber besser abschneiden als im Vorjahr. Das Ergebnis der Sektoren dürfte im zweiten Quartal unter den 2,26 Milliarden Euro des Auftaktquartals, zugleich jedoch über den 1,84 Milliarden Euro des Vorjahres liegen, sagte Finanzvorstand Joe Kaeser am Freitag zu Analysten.

Zwar gebe es noch immer Anzeichen einer Erholung bei den eher
kurzzyklischen Geschäften des Industriesektors wie Osram oder der
Industrieautomatisierung. Vor Herausforderungen stehe Siemens aber
weiterhin in weiten Teilen des Energiesektors und in Divisionen wie
Industry Solutions und Drive Technologies.

Zum Konzernausblick verwies der Finanzvorstand auf die Aussagen
zum ersten Quartal, wonach die Prognose zum Ende des zweiten Quartals überprüft werden soll.

Beim Umsatz der Sektoren ist eine leichte Erholung zu erkennen, wie er weiter sagte. Hier wird für das zweite Quartal mit einem besseren Abschneiden als in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres gerechnet, als die Erlöse bei 16,52 Milliarden Euro gelegen hatten. Die Stabilisierung auf einem insgesamt niedrigeren Niveau dürfte sich damit fortsetzen. Dagegen sei bei den Auftragseingängen mit einer weiteren Abschwächung zu rechnen.

Unterdessen hat Siemens Energy einen Auftrag über die Lieferung von 60 Windenergieanlagen für den Windpark St. Joseph in der kanadischen Provinz Manitoba erhalten. Auftraggeber sei der
Energieversorger Pattern Energy, teilte der Konzern mit. Mit einer
installierten Leistung von 138 Megawatt soll das Windkraftwerk ab Ende 2010 rund 40 000 Haushalte mit Strom versorgen. Ein Branchenkenner bezifferte den Wert des Auftrags auf rund 140 Millionen Euro.

Siemens übernimmt den Angaben zufolge die Lieferung, die technische Unterstützung bei der Errichtung sowie die Inbetriebnahme der 60 Windturbinen. Darüber hinaus wurde ein Service- und Wartungsvertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren abgeschlossen.

(ddp)


 


 

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