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Siemens gründet eine eigene Bank

Der Technologiekonzern Siemens gründet eine eigene Bank. Die Siemens Bank GmbH wird mit Krediten und Garantien das Produktspektrum der Financial-Services-Einheit von Siemens insbesondere im Bereich der Absatzfinanzierung erweitern, wie der DAX-Konzern am Dienstag in München mitteilte.

Damit solle der Vertrieb unterstützt werden. Außerdem soll die Bank durch das Einlagengeschäft die Flexibilität bei der Konzernfinanzierung erhöhen und das Risikomanagement verbessern. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin ) habe die Erlaubnis zum Betreiben von Bankgeschäften in Deutschland erteilt.

Zu den künftigen Kunden zählten vor allem Unternehmen, die öffentliche Hand und Projektgesellschaften. Produkte für Privatkunden werde die neue Bank nicht anbieten, hieß es. Die Siemens Bank soll ihren Sitz in München haben.

Der designierte Vorstandschef der Bank, Roland Chalons-Browne, sagte der "Börsen-Zeitung" (Dienstagausgabe), für das Institut stehe das Kreditgeschäft im Vordergrund, insbesondere bei Projekt- und Investitionsfinanzierungen. "In den ersten drei Jahren peilen wir ein Volumen von einer Milliarde bis zwei Milliarden Euro an", sagte er.

Von Siemens werde das Institut mit einem Eigenkapital von 250 Millionen Euro ausgestattet. Nach einer Startphase rechnet Chalons-Browne damit, hinsichtlich der Eigenkapitalrentabilität die Bandbreite der größeren Banken in Deutschland von 18 bis 25 Prozent zu erreichen.

(dapd-bay Anna Ringle-Brändli)


 


 

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