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Smartphones

User gehen leichtfertig mit Daten um

Nicht ohne die geliebte Technik: Jeder vierte Deutsche würde sein Smartphone oder Tablet im Brandfall zuerst retten, wie eine Untersuchung von Norton zeigt. Über den Schutz ihrer mobilen Geräte und privaten Daten machen sich aber nur die wenigsten Gedanken.

Mehr als ein Drittel (35%) kein Passwort um sensible Daten zu sichern. "Nutzer verlassen sich zunehmend auf Mobilgeräte um Inhalte zu teilen, mit Freunden in Kontakt zu bleiben oder zum nächsten Termin zu navigieren", so Stefan Wesche, Sicherheitsexperte bei Norton. "Vielen Anwendern ist dabei jedoch nicht bewusst, welche persönlichen und privaten Daten offen liegen, wenn die Geräte verloren gehen, gestohlen werden oder damit über freie W-LAN Hot Spots gesurft wird."

Deutsche skeptisch beim mobilen Shoppen

Die Studie zeigt auch Unterschiede zwischen den europäischen
Ländern im Hinblick auf die Nutzung von Mobilgeräten beim Shoppen. So fühlen sich nur etwa 13% der deutschen und 15% der russischen Nutzer beim Einkauf über mobile Endgeräte sicher. Dagegen vertraut knapp ein Drittel (32%) der polnischen und rund ein Viertel (24%) der italienischen Nutzer auf die Sicherheit beim Shoppen über Smartphones und Tablets.

Entsprechend zurückhaltend zeigen sich die Anwender hierzulande
auch beim Einsatz von Mobile-Payment-Lösungen: Nur 6% der befragten Deutschen greifen auf diese Möglichkeit zurück. Im europäischen Ausland ist die Zahl der Nutzer deutlich größer: 13% der Briten, 17% der Dänen, 18% der Schweden, ein Viertel der polnischen Nutzer (25%) bezahlen via Smartphone und Tablet.

Nutzer sind unvorsichtig

Einer von zehn Befragten ist bereits Opfer mobiler Internetkriminalität geworden (1). Dennoch kümmert sich der durchschnittliche europäische Konsument nur wenig um die Sicherheit seiner Mobilgeräte: Zwei von fünf Nutzern (41%) gaben an, Apps nicht immer aus den offiziellen Marktplätzen herunterzuladen. Mehr als ein Drittel (34%) greift zudem nicht auf sichere Bezahlsysteme zurück, wenn über das Smartphone oder Tablet eingekauft wird.

"Anwender wissen längst, wie wichtig es ist, ihren PC vor Gefahren durch Angriffe von außen zu sichern", so Stefan Wesche. "Doch auch mobile Endgeräte, die mit dem Internet verbunden sind, sind ein einfaches Ziel für Angreifer. Nutzer sollten daher einige grundlegende Vorsichtsmaßnahmen treffen, um vertrauliche Daten vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen."

Tipps für den Eigenschutz

Hierzu gehört die Sicherung der Geräte durch einen möglichst komplexes Passwort oder einen Pin. Beim Download von Apps lohnt ein Blick in die Berechtigungen: Fordert die Anwendung umfangreiche Zugriffsrechte ein, die nicht nachvollziehbar sind, sollten Nutzer im Zweifel von einem Download absehen. Auch geeignete Sicherheitssoftware schützt nach einmaliger Installation im Hintergrund gegen Gefahren aus dem Netz und ermöglicht eine Fernsperrung und Lokalisierung bei Verlust oder Diebstahl.

(pressetext.com)


 


 

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