17.10.2011  12:27 Uhr

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Woran man einen guten Social Media-Berater erkennt

München. Immer mehr Unternehmen beschäftigen sich mit dem Thema Social Media. An dieser Stelle ist meistens das Know-How von externen Beratern gefragt. Aber Vorsicht! Social Media wird heutzutage an jeder Ecke angeboten. Der Begriff „Social Media Berater“ ist nicht geschützt und kann von jedem Laien verwendet werden.

Viele von ihnen verfügen nicht über das ausreichende Fachwissen, um in diesem Feld kompetent zu beraten. Die Frage ist also: Wie erkennt ein Unternehmen einen professionellen und guten Social Media Berater? Die Agentur PR2rent nennt die wichtigsten Kriterien:

An Social Media wird noch zu oft "gespart"

Ein guter Berater kann die Zusammenhänge und Wirkungsweisen von Social Media erklären. Die „Kernkompetenz“ eines Beraters sollte also sein, dem Kunden das Thema wirklich näher zu bringen. Er spricht weder von „günstigen Möglichkeiten Werbung für das Unternehmen zu machen“ noch über „schnelle Erfolge.“

Social Media Berater versprechen keine kurzfristigen Erfolge

Der Aufbau eines Kommunikationsnetzwerkes dauert seine Zeit. Blogs, Facebook-Seiten oder Twitter-Accounts sind keine „Sprinter“ zum Erfolg. Eher sind sie als unglaublich ausdauernde Marathonläufer zu verstehen. Besonders kritisch sind Berater zu betrachten, die einen hohen Umsatz versprechen, denn viele User empfinden „Werbung“ und aktive „Verkaufsversuche“ in den Medien eher als lästig. Der Weg zum wirklichen Verkaufserfolg führt zudem noch über die Phasen beobachten, zuhören, Informationsaustausch, Vertrauens- und Beziehungsaufbau.

Nicht jedes Unternehmen braucht Social Media

Der Tante-Emma-Laden um die Ecke ist besser bedient, wenn er sich auf seine Kunden im Einzugsgebiet konzentriert, statt sich breit aufzustellen und z.B. deutschlandweit Kunden zu werben. Jeder faire Berater wird seine objektive Meinung kundtun, ob Social Media für das Unternehmen sinnvoll ist – oder eben nicht.

Ein guter Berater beschäftigt sich zuerst intensiv mit dem Unternehmen. Unter der Berücksichtigung der Unternehmensziele, relevanten Zielgruppen sowie den Dienstleistungen und Produkten des Unternehmens stellt er eine sinnvolle Social Media Strategie auf.

Die Strategie umfasst selten ein „Komplettpaket“: Konzentrierte und dafür gut überlegte Social Media Aktivitäten bringen oft mehr als eine „Wir-sind-überall-vertreten“-Einstellung. Deshalb erstellt ein Social Media Berater ein individuell und auf das Unternehmen zugeschnittenes Konzept. Welche Kanäle hierbei genutzt werden, hängt von dem Ziel des Unternehmens ab. Ein guter Berater kann also begründen, warum ein Unternehmen in welchem Kanal vertreten sein sollte. 

Erfolge lassen sich durchaus auch im Social Media dokumentieren

Ein guter Berater arbeitet transparent. Er hilft dem Unternehmen Erfolge nachzuvollziehen und schlägt an relevanten Stellen eine Überarbeitung der Strategie vor, sodass alle Aktivitäten langfristig optimal laufen.

„Versuch macht kluch“, ist die falsche Devise bei Social Media. Deshalb sollte ein ehrlicher Berater das Unternehmen darauf hinweisen, dass Social Media Geld kostet. Wer aus Kostengrüden einer „400€-Kraft“ sein Social Media Projekt anvertraut, geht das Risiko eines hohen Reputationsschadens ein. Es geht hier schließlich um die Kommunikation mit Kunden – und denen, die es noch werden sollen. Ein guter Berater weist einen Mitarbeiter detailliert ein oder hilft zumindest Regeln für eine gute Social Media Strategie aufzustellen.


 

(Redaktion)

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de



 


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