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Scheidungen: Facebook als Zeuge der Anklage

Dass man mit seinem Leichthin-Geschnatter bei Facebook und Konsorten Einbrecher auf eine wochenlang leerstehende Wohnung hinweist, hat sich herumgesprochen. Dass aber in laufenden und vielleicht bevorstehenden Scheidungsverfahren private Botschaften aus den Social Medias als belastende Beweise herangezogen werden, ist neu.

Vorsicht also, wenn man mit einem neuen Flirt über Facebook oder MySpace chattet oder aber seiner besten Freundin die Botschaft „liege gerade am See“ zukommen lässt. Blöd ist nämlich, wenn das der Noch-Gatte liest. Zahlt der vielleicht zuviel Unterhalt für die völlig überlastete und damit vielleicht offiziell arbeitsunfähige Noch-Ehefrau, schnappt vielleicht gerade die Scheidungs-Falle zu. Bei Kress.de ist nachzulesen, dass bereits 81 Prozent der an Scheidungen beteiligten Anwälte in den USA Beweise aus sozialen Netzwerken in Scheidungsverhandlungen anführen oder mit solchen von der Gegenseite konfrontiert wurden.
In 60 Prozent der Fälle sei dabei Facebook die Quelle, in 15 Prozent MySpace und in 5 Prozent Twitter. In dem Blog Mashable ist nachzulesen, dass in Großbritannien Facebook im vergangenen Jahr in 20 Prozent aller Scheidungsfälle genannt worden sei.

(Redaktion/Edda Nebel)


 


 

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