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Weltklimakonferenz

Söder befürchtet "kriegerische Auseinandersetzungen" durch Klimawandel

Angesichts der Weltklimakonferenz in Kopenhagen hat Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) vor den essenziellen Auswirkungen der Klimaerwärmung gewarnt.

Dies sei "nicht nur eine Frage von schönem und schlechtem Wetter", sagte Söder am Donnerstag im Landtag. Vielmehr seien "Wanderungsbewegungen" von Klimaflüchtlingen und sogar "kriegerische Auseinandersetzungen" zu befürchten.

Im Vergleich zu den Malediven, die vor der Überflutung stehen, seien die Herausforderungen im Freistaat zwar "Luxusprobleme", räumte Söder ein. Dennoch seien auch in Bayern gravierende Auswirkungen zu befürchten. Durch das Abschmelzen der Gletscher verändere sich der Wasserhaushalt. Während in Südbayern eine Zunahme von Hochwasser zu erwarten sei, drohe in Franken Wassermangel.

In seiner Rede verteidigte der Umweltminister das Festhalten der Staatsregierung an der Atomkraft. Angesichts der notwendigen Reduzierung des CO2-Ausstoßes "ist es absolut, allein schon mathematisch, unmöglich, jetzt aus der Kernkraft auszusteigen".

(ddp)


 


 

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