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Claassen will Schadenersatz mit geschädigten Anlegern teilen

Sollte er mit seinen Schadenersatzklagen gegen die insolvente Erlanger Firma Solar Millennium erfolgreich sein, will Manager Utz Claassen die erstrittenen Entschädigungen mit Anlegern teilen. "Die Hälfte des Nettoerlöses soll an geschädigte Anleger gehen".

Das sagte Claassens Anwalt Mark Hilgard der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe).

Im Auftrag seines Mandanten hat der Jurist die Solar Millennium AG und zwei ihrer US-Tochterfirmen vor einem kalifornischen Gericht auf 265 Millionen US-Dollar Schadenersatz verklagt. Auch in Deutschland will Claassen nach eigenen Angaben "bis zu 200 Millionen Euro Schadenersatz" von dem Sonnenkraftwerksbauer.

Der frühere EnBW-Chef war Anfang 2010 nur 74 Tage Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium, ehe er den Posten abrupt aufgab. Seine Schadenersatzklagen begründet er damit, dass Verantwortliche von Solar Millennium mit abfälligen Kommentaren zu seinem Abgang seine Reputation schwer beschädigt hätten.

(dapd-bay)


 


 

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